Vorname   Andrea
Nachname   Zellen
Pseudonym   Andrea Berg
Geburtsdatum   28.01.1966
Geburtsort   Krefeld
Website http://www.andrea-berg.de/
 


 

Porträt

Andrea Berg – dieser Name ist längst ein Begriff im deutschsprachigen Raum. Er steht für Schlager-Musik von hoher Qualität mit viel Gefühl und einer unverwechselbaren Stimme. Nach elf Studioalben, zwei „Best of“-Scheiben, zwei DVDs und einer sehr erfolgreichen Jahrestournee 2008 erschien nach einer künstlerischen Pause 2009 Bergs aktuelles Album „Zwischen Himmel & Erde“.

1993 wurde die damals 27-jährige Andrea Berg erstmals ins Studio geholt, nachdem Produzent Eugen Römer durch eine Tonkassette auf sie aufmerksam geworden war. Bald darauf erschien ihr erstes Album, „Du bist frei“, mit dem die gelernte Arzthelferin die Öffentlichkeit aufhorchen ließ. Sie begann selbst zu texten und so entstanden ihre bekannten Lieder über die Liebe und über das Träumen. Mit der Single „Die Gefühle haben Schweigepflicht“ aus dem zweiten Album konnte die Krefelderin einen Hit landen, der sich über Monate in zahlreichen Radiocharts hielt. Das 1997 veröffentlichte Album „Träume lügen nicht“ platzierte sich direkt in den Top 100, wodurch Andrea Berg endgültig in der Branche Fuß fasste. Danach erreichten auch die nächsten Alben der Sängerin, die als Outfits Miniröcke, Strapse und hochhackige Stiefel bevorzugt, Hitstatus.

Die Single „Vielleicht ein Traum zu viel“, die 1999 erschien, wurde in der „ZDF Hitparade“ auf Platz drei gewählt. 2001 veröffentlichte Berg dann ihr erstes „Best of“ Album, das bis heute mehr als 1,8 Millionen Mal verkauft wurde. Außerdem hält es den Rekord des am längsten in den deutschen Charts befindlichen Albums, und überholt damit die Beatles und Pink Floyd. In den folgenden Jahren konnte Berg vier Echos in der Kategorie „Beste Künstlerin deutschsprachiger Schlager“ abräumen. Als Anerkennung ihrer solistischen Arbeit in der Kategorie „Schlager“ wurde Berg in den letzten Jahren sechs Mal die „Goldene Stimmgabel“ überreicht. Weitere Alben folgten, doch ihr erfolgreichstes Studio-Album bisher ist die 2006 veröffentlichte CD „Splitternackt“, die bereits über 480.000 verkaufter Exemplare aufweist. Es platzierte sich direkt auf Platz eins der Media Control Album Charts.

Auch in Österreich ist Berg ein Star, was sich u.a. im zweimaligen Erhalt des Preises „Amadeus“ und mehreren Gold-Verleihungen widerspiegelt. Ein persönlicher Höhepunkt ihrer Karriere war mit Sicherheit die Überreichung des Bundesverdienstkreuzes im November 2008. Bundespräsident Horst Köhler überreichte dieses unter anderem für Bergs soziales Engagement.