Bands von A-Z | Take That




Act Tonträger
 
 
 



Gründungsjahr   1990, 2005
Auflösungsjahr   1996
Mitglieder Gary Barlow
Robbie Williams
Mark Owen
Jason Orange
Howard Donald
Combo-Typ Band
Website www.takethat.com
Social Networks www.myspace.com/takethat
Label Polydor UK, London, W14 8NS
Veranstalter MCT Agentur, Berlin

Take That war eine der erfolgreichsten Boybands der '90er Jahre. Doch kurz nachdem Robbie Williams die Band verließ und seine Solo-Karriere startete, löste sich die Gruppe auf. 2005 feierte die Band ihr Comeback, seit Juli 2010 ist Take That wieder in vollständiger Besetzung – inklusive Williams – unterwegs.


Pop



 


 

Take That Biografie

Take That zählen zu den erfolgreichsten Boybands der 90er Jahre. Die Gruppe, ursprünglich bestehend aus Gary Barlow, Robbie Williams, Jason Orange, Howard Donald und Mark Owen, veröffentlichte ihr Debütalbum, „Take That And Party“ 1991. Bereits das zweite Album, „Everything Changes“ wurde zum Mega-Erfolg für die Band. Das Album zählte in ihrer Heimat Großbritannien zu den meistverkauftesten Alben der Neunziger.

Entstanden war die Band aus der Idee heraus, im UK eine Gruppe nach dem Vorbilder der erfolgreichen US-Boyband New Kids On The Block zu formen. In Europa ging der Plan auf: Alle vier Single-Auskoppelungen aus dem Album „Everything Changes“ erreichten Platz eins der UK-Charts.

1995 kam mit „Nobody Else“ das dritte Studioalbum von Take That auf den Markt. Wie zuvor „Everything Changes“, basierte auch dieses Album auf Songs aus der Feder des Bandmitgliedes Gary Barlow. Der erste Single-Mega-Erfolg stellte sich dann mit „Back For Good“ ein. Der Song erreichte in 31 Ländern den Spitzenplatz. In den USA wurde Platz zehn der Charts erreicht. Das Album stand in Deutschland und Großbritannien auf Chartposition eins.

Doch nach dem großen Erfolg der Band sollte bald ein Tiefschlag folgen: 1996 trennten sich Take That von ihrem Bandmitglied Robbie Williams. Medienberichten zufolge soll sein ausschweifendes Party-Leben, in dem auch Drogen konsumiert wurden, Grund für den Bruch gewesen sein. Es wurde still um die Gruppe. Erst 2005 rückten Take That wieder ins Rampenlicht. Für eine gemeinsame Tour suchten die verbliebenen Mitglieder noch einmal Kontakt zu ihren Fans. Bald darauf veröffentlichte die Band ohne Robbie Williams ein Comeback-Album. „Beautiful World“ erreichte in den UK-Charts auf Anhieb Platz eins. Bereits vor Veröffentlichung des zweiten Albums in der neuen Besetzung, erreichte die Boyband einen Rekord: „The Circus“ wurde zum Longplayer mit den höchsten Vorbestellungszahlen. Selbstverständlich war bei Release im Dezember 2008 sofort der Einstieg auf Rang eins der britischen Album-Charts erreicht. In Deutschland reichte es immerhin für Platz 14.

Obwohl es immer wieder Gerüchte gab, Robbie Williams könnte zu Take That zurückkehren, war es angesichts der großen „Solo“-Erfolge beider Lager schwer daran zu glauben. Im Juli 2010 wurden Fans und Branchenexperten eines Besseren belehrt. Die frohe Botschaft lautete: Robbie Williams kehrt zu Take That zurück.

Und wie: Zunächst zeigte sich die Presse überrascht, als Robbie Williams und Gary Barlow – besonders zwischen diesen beiden ehemals besten Freunden soll es bei der Trennung der Band gekracht haben – zeigen sie sich im Video zu ihrer gemeinsamen Single „Shame“, ein Song, der am 1. Oktober 2010 in den Handel kam, als vertrautes Männer-Duo, das bedauert, sich gegenseitig nicht besser zugehört zu haben. Ob Promo-Gag oder ernsthafte Reue – es steht fest, dass die Geschichte von Take That von nun an mit Robbie Williams weitergeht. Das neue Album der Boyband, „Progress“, erscheint im November.