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Gemeinsam mit Bands wie Korn und Limp Bizkit haben Linkin Park den Nu Metal populär gemacht. Raps und die Einbindung eines DJs verpassten dabei dem harten Genre eine willkommene Abwechslung, dass das 2000er Debüt "Hybrid Theory" heißt, ist nur konsequent. Bei ihrem 2007 erschienenen Album "Minutes To Midnight" unterstützt die Jungs schließlich Produzentenlegende Rick Rubin. Das Album rauscht in mehreren Ländern an die Charts-Spitze.


Rock, Nu Metal, Rock/Alternative Rock



 


 

Linkin Park Biografie

Nu Metal heißt ein wichtiger Musiktrend rund um das Millenium. An seine Spitze setzt sich ein Sextett aus Kalifornien, das 2000 mit dem bei Warner Music erschienenen Debütalbum "Hybrid Theory" Maßstäbe setzt. Neben der klassischen Rockinstrumentierung fährt die Band mit Joseph Hahn auch einen DJ auf. Für die Rap-Parts sorgt Mike Shinoda. Das Ergebnis: Ein Mix aus Metal und HipHop mit elektronischen Einflüssen, der Linkin Park neben verwandten Acts wie Korn und Limp Bizkit etabliert.

Ein Vorläufer von Linkin Park war bereits 1996 aktiv, als Gitarrist Brad Delson, Mike Shinoda und Drummer Rob Bourdon die High School erfolgreich absolvieren und eine Band namens SuperXero gründen. Später stoßen Basser Dave Farrell, Sänger Mark Wakefield und Joseph Hahn hinzu. Nachdem 1998 Chester Bennington Wakefield am Mikro ersetzt, benennen sich die Jungs schließlich in Linkin Park um, angelehnt an den Lincoln Park in Santa Monica. Für ihr Debüt erhalten Linkin Park drei Grammy-Nominierungen, die Verkäufe überschreiten in den USA die 10-Millionen-Marke.

2003 legt die Band dann mit dem zweiten Longplayer "Meteora" nach, der es in den Media-Control-Charts bis auf die Spitzenposition bringt. Im darauffolgenden Jahr veröffentlichen Linkin Park gemeinsam mit Rap-Star Jay-Z die EP "Collision Course". Darauf verpassen sie diversen Titeln beider Acts ein neues Sound-Gewand.

Der große Wurf kommt aber 2007 mit der Veröffentlichung von "Minutes To Midnight", das hierzulande nicht nur auf Platz eins sprintet, sondern sich auch ganze 79 Wochen in den Charts hält. Der Branchenverband IFPI kürt Linkin Park 2007 zur erfolgreichsten Rockband des Jahres. Mit "What I've Done" findet sich auf dem Album auch die erste Single der Band, die es in die deutschen Top 10 schafft. Als Produzenten für ihr drittes reguläres Studioalbum konnten die Kalifornier übrigens keinen Geringeren als Rick Rubin gewinnen.