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Als Veteranen der "New Wave Of British Heavy Metal" sind Iron Maiden schon seit 1975 aktiv.


Heavy Metal, Metal



 


 

Iron Maiden Biografie

Iron Maiden sind für viele der Inbegriff von klassischem Heavy Metal in Bestform. Dabei sind die ersten beiden Alben, "Iron Maiden" und "Killers", noch von punkigen Einsprengseln geprägt, geschuldet nicht zuletzt dem etwas rohen Gesangsstil des damaligen Sängers Paul Di' Anno. Bereits genretypisch ist die Cover-Optik: Der Bandname prangt als Logo mit Wiedererkennungswert über einem grimmigen Monster, das in Folge unter dem Namen "Eddie" zum Bandmaskottchen wird. Künftig ist es auf jedem Album-Cover der Briten zu finden.

Mit dem 1982 erschienenen "The Number Of The Beast" liefern Iron Maiden dann ihren unvergesslichen Metal-Klassiker ab. Am Mikro: Bruce Dickinson, der sich durch seinen Einstieg den Ruf als einer der stimmgewaltigsten Sänger der Szene erarbeitet. Die Folgealben "Piece Of Mind" und "Powerslave" festigen den Status der Band als Gallionsfigur der Hard'n'Heavy-Gemeinde. Spektakulär sind auch die Live-Auftritte – auf der Bühne liefert sich Dickinson unter anderem Kämpfe mit einer riesigen "Eddie"-Puppe.

Einige Kritik muss das Quintett dann allerdings mit dem Longplayer "Somewhere In Time" einstecken, der erstmalig mit dem Einsatz von Synthies aufwartet. Metal-Puristen werten dies als Abkehr von der reinen Lehre. Nach dem wieder wohlwollender aufgenommenen "Fear Of The Dark" aus dem Jahr 1992 kommt der große Bruch in der Bandgeschichte: Bruce Dickinson verlässt Iron Maiden.

Die verbliebenen vier Mitglieder finden in Blaze Bayley, zuvor bei Wolfsbane aktiv, einen Ersatz, der allerdings ein schweres Erbe antreten muss. Nach den Alben "The X Factor" und "Virtual XI" ist dann auch schon wieder Schluss für Bayley – er hatte es nicht geschafft, die von Bruce Dickinsons Gesangskünsten verwöhnte Fangemeinde auf seine Seite zu ziehen.

Die Erlösung für viele Metalheads bringt das Milleniumsjahr, in dem das Reunion-Album "Brave New World" in die Läden kommt und endlich wieder der geliebte Bruce als Frontmann fungiert. Ebenfalls zurück bei Maiden: der 1990 ausgestiegene Gitarrist Adrian Smith. Da sein damaliger Nachfolger Janick Gers aber in der Band verbleibt, spielen Iron Maiden seitdem als Sextett mit drei Gitarristen.

Nach den Studioalben "Dance Of Death" und "A Matter Of Life And Death" starten Iron Maiden 2008 zu ihrer aufsehenerregenden Welttournee, bei der sie in einer umlackierten Boeing 757, der "Ed Force One", reisen – am Steuer Bruce Dickinson höchstpersönlich. Kaum zu glauben, aber Dickinson verfügt tatsächlich über einen entsprechenden Pilotenschein. Dokumentiert wird die "Somewhere Back In Time World Tour" auf der DVD "Flight 666", die 2009 erscheint. (Thorsten Steer)