Bands von A-Z | Christina Aguilera




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Bekannt wurde die US-amerikanische Sängerin 1999 mit dem Song "Genie In A Bottle". Seitdem veröffentlichte Christina Aguilera vier Alben und präsentierte ihren Fans mit jedem Longplayer einen Image-Wandel.


Dance, Pop, Pop-Rock, R&B, Soul



 


 

Christina Aguilera Biografie

Die Sängerin erscheint 1999 in einer Zeit auf der Bildfläche, in der Kollegin Britney Spears bereits einen Teenie-Hype um blonde Pop-Sängerinnen aus den USA ausgelöst hat. Von Kritikern wird ihr unverhüllt vorgeworfen, in die selbe Marketing-Kerbe zu schlagen und sie wird als „Nachfolge-Produkt“ erst einmal nicht ernst genommen.

Mit den ersten drei Singles ihres Debütalbums, „Genie In A Bootle“, „What A Girl Wants“ und „Come On Over Baby (All I Want Is You)“ erreicht sie dann wie mit dem Album jeweils Platz eins der US-Charts. Im Jahr 2000 erhält sie darüber hinaus einen Grammy in der Kategorie „Best New Artist“. In Deutschland klettert „Genie In A Bottle“ auf Platz zwei der Single-Charts und ist damit neben „Hurt“ aus dem Jahr 2006 die erfolgreichste Auskoppelung der Sängerin hierzulande. Im Jahr 2000 sing sie mit „Mi Reflejo“ ein erfolgreiches spanischsprachiges Album ein.

Auf ihrem Erstling, „Christina Aguilera“ zeigt sich die damals 18-Jährige noch als perfektes Pop-Sternchen, doch schon mit der Single „Dirrty“ aus dem Nachfolge-Album „Stripped“ bekommt das Sauberfrau-Image Risse und Aguilera zeigt sich von einer ganz anderen Seite. Die Sängerin läuft fortan im Kontrast-Programm, präsentiert sich als leicht bekleidetes Bad-Girl, das nach eigener Aussage die weibliche Sexualität befreien will. Auf der zweiten Single-Auskoppelung legt sie diese Zielvorstellung erst einmal beiseite und zeigt sich mit „Beautiful“ von einer ernsten, nachdenklichen und gesellschaftskritischen Seite.

Die Aguilera ist wandlungsfähig, so viel ist klar. Während sie mit ihren zwei ersten Album-Veröffentlichungen mit Image und Außenwirkung spielt, verändert sich 2006 auf „Back To Basic“, ihrem dritten Album, auch der Sound maßgeblich. Die Sängerin spielt mit Blues-, Jazz- und Soul-Elementen. Mit „Hurt“, der ersten Single die sie aus diesem Album auskoppelt, landete die Diva erneut einen Hit. In Deutschland und Österreich ist Platz zwei, in der Schweiz sogar Platz eins drin, das Album landete in allen drei Ländern sowie im UK und in den USA auf dem Spitzenplatz.

Die Wandlungsfähigkeit der Sängerin, die wie ihre Kollegin – und von den Medien angedichtet, stärkste Konkurrentin – Britney Spears als Kind Moderatorin im US-TV-Programm „Mickey Mouse Club“ war, kommt an. Mit „Bionic“ erschien am 4. Juni 2010 ihr fünftes Studioalbum.