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Act Tonträger
 
 
 



Geburtsdatum   28.09.1978
bürgerlich Anis Mohamed Youssef Ferchichi
Combo-Typ Solokünstler
Website www.kingbushido.de
Social Networks www.myspace.de/bushido
Label Ersguterjunge GmbH, Berlin
Veranstalter Ersguterjunge GmbH, Berlin
 


 

Bushido Biografie

Von einem Menschen, der ohne Vater im Berliner Problembezirk Tempelhof aufwächst, erwartet man, dass er viele düstere Geschichten aus seinem Leben zu erzählen hat. Diese Erwartungen hat Anis Mohamed Youssef Ferchichi, alias Bushido, erfüllt, und sie ermöglichen ihm der bis dato erfolgreichste deutsche Gangster-Rapper zu werden. Mittlerweile acht Soloalben, von denen drei indiziert wurden, zahlreichen Goldauszeichnungen und sogar Platin für sein sechstes Album, „Von der Skyline zum Bordstein zurück“, belegen das. Seine harten, oft frauen- und schwulenfeindlichen Texte, bescherten dem 1978 in Bonn geborenen Rapper bereits eine Verbannung aus dem Programm von VIVA und MTV im Jahr 2004. Genau diese Aussagen waren es aber auch, mit denen Bushido im Jahr 2000 zu ersten Mal auf sich aufmerksam machte. Damals veröffentlichte er sein erstes Streettape „King Of Kingz“ und wurde damit für das Ex-Independent-Label Aggro Berlin interessant. Dort wurde das Tape neu veröffentlicht und ein großer Erfolg. Während dieser Zusammenarbeit veröffentlichte Bushido unter anderem sein erstes Soloalbum, „Vom Bordstein bis zur Skyline“, sowie das sehr erfolgreiche Mixtape, „Carlo, Coxxx, Nutten“, ein gemeinsames Projekt mit Rapper-Kollege Fler.

2004 kommt es allerdings zum Bruch zwischen Künstler und Label. Bushido wird von Universal unter Vertrag genommen und gründet dort sein eigenes Label ersguterjunge. Sein Soloalbum, „Electro Ghetto“, steigt in Deutschland bis auf Platz sechs der Charts und wird mit Gold ausgezeichnet. 2005 folgt der Nachfolger zu „Carlo, Coxxx Nutten“. Fler wird dabei von Baba Saad ersetzt, einem Künstler aus dem ersguterjunge-Lager. Im August des selben Jahres kommt es zu einem Zwischenfall, der Bushido beinahe eine Gefängnisstrafe eingebracht hätte. In Linz verletzten Bushido und zwei seiner Leibwächter einen 20-Jährigen schwer, nach dem dieser angeblich Bushidos Autorreifen zerstochen hatte. Nach 15 Tagen Untersuchungshaft wurde der Künstler allerdings entlassen. Sein nächstes Soloalbum betitelt Bushido folgerichtig „Staatsfeind Nr. 1“.

Das Album erreicht in Deutschland Platz vier der Charts und erhält ebenfalls Gold. Für Aufsehen sorgt auch ein Neuzugang bei ersguterjunge, Eko Fresh. Der Rapper hatte bis zu diesem Zeitpunk eine ständige Fehde mit Bushido ausgetragen. 2006 erhält Bushido seinen ersten "Echo" als "Bester Live-Act national". 2007 gewinnt er den Musikpreis als "Bester HipHop-Künstler national". 2008 wird er sogar in beiden Kategorien geehrt. Auch sein sechstes Studioalbum,“Von der Skyline zum Bordstein zurück“, verkauft sich über 200.000 Mal und sichert dem Künstler eine Platinauszeichnung.

Anfang 2007 gründet Bushido eine Girlgroup namens „Bisou“, die aus ehemaligen Popstars-Kandidatinnen bestand und mäßigen Erfolg feierte. Im selben Jahr wechselte der Berliner Rapstar mit ersguterjunge zu Sony BMG, wo sein siebtes Studioalbum, „7“, erschien. Es wurde bereits vor der offiziellen Veröffentlichung über 100.000 Mal vorbestellt. Im Herbst 2008 erschien die Autobiographie, „Bushido“, die sich als Bestseller auf der Spiegel-Liste erwies. Zu dieser Zeit veröffentlichte Bushido auch sein achtes Soloalbum, „Heavy Metal Payback“. Die bisher erfolgreichste Single-Auskoppelung aus diesem Album ist „Für immer Jung“, ein Song mit Karel Gott. Nicht nur die Verkäufe laufen gut für den Berliner. Zu seinen vier "Echos" gesellten sich bis heute ein "Comet", zwei "Bravo Ottos" und zwei "MTV Europe Music Awards".