| Geburtsdatum | 04.09.1981 | |
| bürgerlich |
Beyoncé
Giselle
Knowles |
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| Combo-Typ | Solokünstler | |
| Website | www.beyonceonline.com | |
| Social Networks | www.myspace.com/beyonce | |
| Label |
Columbia Records USA, New York, NY 10022 |
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| Veranstalter |
mpe music pool europe GmbH, Hamburg |
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Schon bei Destiny's Child stand Beyoncé Knowles im Vordergrund – solo erweist sie sich als eine der erfolgreichsten Sängerinnen ihrer Generation.
R&B, Pop, Dance
Beyoncé Knowles sammelte bereits im Alter von sieben Jahren erste Bühnenerfahrung auf Talentwettbewerben und als Sängerin im Gospelchor in ihrem Geburtsort Houston, Texas. Schon damals hatten sie und ihre zwei besten Freundinnen den Traum von einer Girlgroup. Beyoncé’s Vater Mathew Knowles war von den Mädchen überzeugt und entschloss sich dazu, ihr Manager zu werden. Er erfüllt diese Funktion noch heute für die Solokarriere seiner Tochter. 1990 wurde mit Destinys Child eine der erfolgreichsten weiblichen R’n’B-Gruppen gegründet. Mehrere Änderungen in der personellen Besetzung taten ihrem Erfolg keinen Abbruch. Beyoncé war bis zur ersten Trennung der Band im Jahr 2001 stets das Aushängeschild von Destinys Child.
Ihre Solokarriere begann im Jahr 2003, als die Sängerin ihr erstes Soloalbum, „Dangerously in Love“ (Columbia/Sony Music), veröffentlichte. Kurz zuvor machte sie im Film „Austin Powers: Goldständer“ an der Seite von Michael Myers auch als Schauspielerin auf sich aufmerksam. Beyoncé’s Debüt bescherte ihr zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem fünf Grammy Awards. Besonders die Zusammenarbeit mit Jay-Z beim Song „Crazy in Love“ verhalf dem Album zu großer Popularität.
Es folgte eine Destinys-Child-Reunion. Beyoncé, Kelly Rowland und Michelle Williams konnten mit dem Album „Destiny Fullfilled“ (Columbia/Sony Music) an frühere Erfolge anknüpfen. Insgesamt verkaufte das Trio über 50 Millionen Tonträger. Trotzdem gaben Destinys Child 2005 die endgültige Auflösung der Band bekannt.
Nach einer weiteren Rolle im Remake des Films „Pink Panther“, mit Steve Martin, Kevin Kline und Jean Reno, veröffentlichte Beyoncé 2006, an ihrem Geburtstag, ihr zweites Soloalbum, „B-Day“ (Columbia/Sony Music). War „Dangerously In Love“ noch geprägt von zahlreichen Liebesliedern, gewinnen die Songs auf „B-Day“ an Tempo. Durch die Zusammenarbeit mit Swiss Beats und den Neptunes sind viele der Beats auf „B-Day" sehr HipHop-lastig. Trotzdem gelingt es Beyoncé eingängige Melodien zu singen, was dem Album einen innovativen Touch verleiht und ihre Ambition zum Ausdruck bringt, sich stets weiterentwickeln zu wollen.Mit „Dreamgirls“, einer Musicalverfilmung in Anlehnung an die Karriere der Supremes, gelang ihr das auch auf schauspielerischer Ebene. Am 4. April heirateten Beyoncé und Jay-Z, die bis zu diesem Zeitpunkt regelmäßig auf gemeinsamen Songs zu hören waren. Die Hochzeit wurde, ebenso wie ihre gesamte Beziehung, sehr diskret gehalten.
Mit dem im November 2008 erschienenen dritten Album der Sängerin, „I Am...Sasha Fierce“ (Columbia/Sony Music), stellte Beyoncé ihre Experimentierfreudigkeit aufs Neue unter Beweis. In einem ungewöhnlichen Konzept präsentierte die Sängerin dem Hörer zwei vollkommen unterschiedliche Seiten von sich. Zu diesem Zweck erschuf sie ein Alter Ego namens Sasha Fierce. Das neue Album erschien deshalb als Doppel-CD. Sasha Fierce verkörpert dabei die Beyoncé, wie man sie On Stage zu sehen bekommt - wild, ausgelassen und sexy. Ihr Sound ist geprägt von Uptempo-Dancetracks. Auf der zweiten CD erwarten den Hörer eine sehr persönliche Beyoncé und viele Balladen.
Das Album debütierte auf Platz eins der „Billboard 200“ Charts und war damit ihr drittes Album in Folge, welches direkt in die Top 3 einstieg. In diesem Jahrzehnt gelang das nur einer weiteren afroamerikanischen Sängerin, Alicia Keys. Beyoncé performte außerdem am 18. Januar 2009 vor dem Lincoln Memorial in Washington zur Amtseinführung Barack Obamas.
Im April 2009 lief „Cadillac Records“ in den deutschen Kinos. Beyoncé übernimmt dort die Rolle der Etta James, der ersten Afroamerikanerin, deren Songs im Radio gespielt wurden. Im Juni 2009 erscheint hierzulande der neueste Film mit Beyoncé in der Hauptrolle, „Obsessed“, ein Thriller von Regisseur Steve Shill. Ob sich die Künstlerin von nun an stärker auf ihre Schauspielkarriere konzentrieren wird, bleibt abzuwarten. Außerdem ist da noch ihre eigene Modekollektion, die ihr Engagement fordert. Insgesamt über 118 Millionen verkaufter Tonträger und zehn Grammys, sprechen allerdings nicht dafür, dass sie die Musik einfach an den Nagel hängen wird.