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Hardrock aus Australien? Da fällt einem natürlich sofort AC/DC ein. Ganz falsch ist diese Assoziation nicht, denn Airboune stehen ganz klar in deren Tradition – und auch anderer Hardrock- und Metal-Klassiker wie Thin Lizzy, Judas Priest oder Rose Tattoo. Die zeitgemäß aufpolierte Airbourne-Variante kommt auf jeden Fall an. So stieg das mittlerweile zweite Album, "No Guts. No Glory", auf Platz vier in den Media-Control-Charts ein.


Rock/Hard Rock



 


 

Airbourne Biografie

Die australische Combo aus dem kleinen Städtchen Warrnambool hat nicht nur den gleichen Anfangsbuchstaben wie AC/DC, sondern schmettert auch ähnlich druckvollen Hardrock durch die Boxen. Wie bei der legendären Kult-Band bildet bei Airbourne ein Brüderpaar den Kern der Band. Joel und Ryan O'Keeffe rockten schon zusammen, als sie noch zur Schule gingen.

Ersterer übernimmt Gitarre und Gesang, während Ryan sich die Drumsticks greift. Als zweiten Gitarristen rekrutiert das Duo David Roads, den Joel in dem Pub aufgabelt, in dem er arbeitet. Als schließlich Bassist Justin Street das Line-up komplettiert, arbeiten die Jungs an ihrer ersten, selbst finanzierten EP "Ready To Rock", die in Australien 2004 erscheint.

Das Werk ist so überzeugend, dass sie von den Sleaze-Rockern Möetley Crüe und den Rolling Stones als Support Act gebucht werden. Zudem ergattern sie einen Auftritt beim "Big Day Out"-Festival. Schließlich erscheint hierzulande im Mai 2008 das Debütalbum "Runnin' Wild" bei Roadrunner Records, das es in die Top 30 der Media-Control-Charts schafft.

Auch in der Games-Szene kommen die neuen Songs gut an: Einige Titel wurden für die Spiele "NHL 08" und "Madden NFL" lizenziert. Nach dem Release geht es erstmal auf Tour und die Aussies teilen sich bei den "Mayhem"-Festivals die Bühne mit Acts wie Machine Head, Disturbed und Slipknot.

Richtig abräumen können Airbourne 2010 mit dem zweiten Album, "No Guts. No Glory", das es hierzulande in den Charts auf Anhieb auf den vierten Platz schafft.Für die Aufnahmen hatte die Band sich für die klassische Variante entschieden – die Songs wurden live und analog aufgenommen.

Besonders wichtig ist dem Quartett aber weiterhin auch die Live-Präsenz. "Wir wollen die Band werden, von der die Leute den Namen hören und wissen, dass sie bei der Show eine gute Zeit haben werden", sagt Sänger Joel.