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Die australischen Hardrocker von AC/DC sind bereits seit 1973 aktiv. Mit zahlreichen Hits wie "Highway To Hell", "Hells Bells" oder "Thunderstruck" sowie einer fulminanten Live-Show haben sie sich zur regelrechten Kult-Band entwickelt – sogar Karl Theodor zu Guttenberg besuchte zu seiner Amtszeit als Bundeswirtschaftsminister ein Konzert der Aussies.


Rock, Rock/Hard Rock



 


 

AC/DC Biografie

Es ist 1980. Die Aussies genießen in vollen Zügen den grandiosen Erfolg ihrer letzten Scheibe "Highway To Hell". Vor allem mit dem unvergleichlichen Titelsong haben sie sich selbst ein Denkmal in der Geschichte des Rock 'n' Roll gesetzt. Dann der Schock: Am 19. Februar wird Bon Scott nach einer Sauftour von seinem Zechkumpan tot im Auto aufgefunden.

Insofern ist 1980 Hoch- und Tiefpunkt zugleich in der Karriere der legendären Hardrocker um die Brüder Angus und Malcolm Young. Derart plötzlich ihres charismatischen Sängers beraubt, rappeln sich die Jungs aber schnell wieder auf, suchen sich mit Brian Johnson einen würdigen Nachfolger und setzen im gleichen Jahr mit "Back In Black" sogar noch einen drauf: Die Scheibe, die unter anderem mit dem Kracher "Hells Bells" aufwartet, avanciert zum bislang bestverkauften AC/DC-Album überhaupt.

Sonst gibt es in den Achtziger Jahren allerdings einige Durststrecken mit durchwachsenen Releases wie "Fly On The Wall" zu überstehen. Das fulminante Comeback bringt 1990 schließlich "The Razors Edge". Die Singleauskoppelung "Thunderstruck" entwickelt sich zu einer weiteren unvergesslichen Band-Hymne, die auch live richtig zündet.

Derart gerüstet meistern AC/DC ihre Tour als Headliner bei den "Monsters Of Rock" souverän – im Vorprogramm spielen übrigens Metallica.

Der Kult um die Starkstrom-Rocker, die sich mit unverwechselbaren Trademarks zu Helden der Hard-'n'-Heavy-Szene gemacht haben, ist bis heute ungebrochen. Angus' Schuluniform, Höllenglocke und Kanonensalut überzeugten 2009 sogar Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg von einem Abstecher zur AC/DC-Show. Seine Gemahlin Stephanie hatte sich extra Teufelshörner aufgesetzt.

Bei so gut situierten Fans verwundert es kaum, dass die Musik von AC/DC reißenden Absatz findet. So gab es im gleichen Jahr für über 800.000 verkaufte Exemplare des Albums "Black Ice" Vierfach-Platin vom Label Sony Music. Es ist hierzulande der meistverkaufte Longplayer 2008. 100.000 verkaufte "Plug Me In"-DVDs bescherten den Rockern aus Down Under im Jahr 2009 Doppel-Platin. (Thorsten Steer)