20.04.2011
Digital+Mobil
Hannover – Apple befindet sich mit iTunes seit 2005 in einem Kartellprozesse. Damals verklagte ein iTunes-User den Konzern, weil Apples iPod nur mit iTunes kompatibel war. Über die Jahre hat sich daraus eine Sammelklage mehrerer empörter iTunes-User entwickelt. Apple forderte nun einen US-Bundesrichter auf, die Klage abzuweisen.
Apple argumentiert laut "heise", dass die Formatbeschränkungen von iTunes nicht wettbewerbswidrig gewesen seien. Es sei lediglich um Qualitätssicherung gegangen.
Als iTunes 2004 Formatbeschränkungen einführte, hätte es legal kaum kopierschutzfreie Musik im Netz gegeben. Steve Jobs, CEO des Konzerns, hätte durch sein Plädoyer für DRM-freie Musik entscheidend dazu beigetragen, dass mittlerweile überall Songs ohne Kopierschutz heruntergeladen und auf fast allen MP3-Playern abgespielt werden können.
Eine Entscheidung durch das Gericht soll im Mai fallen.