30.09.2010  Recorded Music  Digital+Mobil

YouTube einigt sich mit SACEM

 

Hamburg - In einer Telefonkonferenz gab YouTube gestern, den 29. September, eine Vertragsvereinbahrung mit der französischen Verwertungsgesellschaft SACEM bekannt.

Nachdem YouTube Lizenzvereinbahrungen mit Verwertungsgesellschaften in Großbritannien, Spanien und den Niederlande getroffen hat, meldete die Google-Tochter gestern eine weitere Einigung mit der französischen SACEM. Es sei eine langfristige und umfassende Vereinbahrung, erklärte Patrick Walker, YouTube Director Video Partnerships. Zu den Vertragsdetails wollte er sich allerdings nicht äußern, da diese vertraulich seien. Er erklärte aber, dass YouTube, wie bei den anderen Verwertungsgesellschaften auch, eine Pauschale zahle. Die Video-Plattform liefere die entsprechenden Nutzungsdaten, damit die Gelder an die Urheber verteilt werden können.

Die GEMA lehnt eine Pauschalzahlung ab und fordert eine Vergütung pro Stream, was Walker als untragbar bewertet. "Der Gebührensatz der GEMA führt dazu, dass wir mit jedem Stream Geld verlieren!" Es sei Zeit für mehr Flexibilität, meint Walker. An einer pauschalen Abgeltung will YouTube aber festhalten. Walker forderte die GEMA auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Diese hat die Verhandlung unlängst für gescheitert erklärt und eine Allianz gegen das Portal gegründet. Der Allianz sind interessanterweise die SACEM und die italienische SIAE beigetreten, obgleich sie sich nun mit YouTube geeinigt haben.

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