07.02.2012  Recorded Music  Digital+Mobil

WiMP kommt nach Deutschland

 

Oslo - Nach Deezer und Rdio will nun der norwegische Streaming-Service WiMP in Deutschland in die Beta-Phase gehen. Der Service soll hierzulande noch 2012 an den Start gehen. In der Beta-Phase sollen Vertreter der Musikindustrie den Service testen und an der Entwicklung des redaktionellen Angebots teilhaben können.

Eine Auswahl von Repräsentanten der Musikindustrie wird in diesen Tagen Einladungen zum Test des Services erhalten. Alle Teilnehmer werden von WiMP darum gebeten, Feedback auf Inhalt und redaktionelles Angebot zu geben. Zudem ist es Möglich, sein Interesse für einen Test-Account unter www.wimp.de anzumelden.

"Für WiMP ist die Musik der Kern und daher glauben wir, dass es notwendig ist, jeden einzelnen Markt ernstzunehmen. Da unser redaktioneller Inhalt das Herzstück des Services ist, wollen wir es der deutschen Musikindustrie ermöglichen, an der Entwicklung des Services teilzunehmen und Anteil daran zu haben, wenn das deutsche WiMP gestaltet wird. Wir sind auch dabei, ein lokales deutsches Redaktionsteam aufzubauen, genauere Informationen dazu werden wir bald bekanntgeben," sagt Thor Martin Jensen, Global Editorial Manager von WiMP.

”Wir sehen Deutschland als einen unserer wichtigsten Märkte für 2012. Natürlich, denn es ist der größte europäische Musikmarkt. Und bei unserem Service geht es einzig und allein um die Musik - internationale und deutsche. Wir sind auf der Suche nach lokalen Partnern und werden auch ein Büro in Berlin gründen", fügt Gunnar Sellæg, CEO des WiMP-Anbieters Aspiro, hinzu.

WiMP ist derzeit in Schweden, Dänemark und Portugal verfügbar. Neben dem Start in Deutschland ist auch ein Launch in Irland und den Benelux-Ländern geplant. Das Musik-Angebot von WiMP soll durch gezielte redaktionelle Inhalte vervollständigt sowie vereinfacht werden. Dies geschieht durch Playlisten, Empfehlungen und andere Beiträge, die einen speziellen Fokus auf den deutschen Musikmarkt haben sollen. "Es geht in erster Linie darum, den Usern beim Entdecken und Genießen von neuer und alter Musik aus dem gigantischen Katalog, der durch das Streaming zu Verfügung steht, zu helfen. Dadurch wird es möglich, sowohl Backkataloge neu zu entdecken, als auch stets die neuesten Trends zu verfolgen," so Jensen weiter.

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