05.02.2016  Recorded Music  Digital+Mobil

Warner und Sony versprechen Künstlern Anteil an Spotify-Aktien-Verkauf

 

New York - Bei der Bekanntgabe der Warner-Quartalszahlen bestätigte Warner-CEO Stephen Cooper, dass Warner-Künstler finanziell an Verkäufen von Streaming-Dienst-Aktien begünstigt werden. Kurz darauf erklärte sich auch Sony Music dazu bereit – Universal Music hat sich noch nicht geäußert.

Dieses Versprechen besteht jedoch aus einigen Konjunktiven. Zum einen müssen dafür erst einmal Streaming-Dienste an die Börse – Spotify soll immerhin kurz davor stehen. Zweitens müssen Warner und Sony Music dann Anteile verkaufen wollen. Und drittens müssen es Anteils sein, die die Major als Teil der Lizenzverhandlungen erhalten haben – für die sie also nicht mit Geld gezahlt haben –, nicht solche, die möglicherweise dazu gekauft wurden.

Die Höhe der Zahlungen soll sich nach den internen Regelungen richten, nach denen Anteile bestimmt werden.

Die drei Majors sollen zusammen rund 15 Prozent Anteil an Spotify haben. Die Indies haben sich übrigens im Rahmen der von WIN initiierten Fair Digital Deals Declaration bereits bereit erklärt, Einnahmen aus Aktienverkäufen mit ihren Künstlern zu teilen.

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