17.11.2010
International
New York – New York – Im vierten Quartal des Ende September 2010 abgeschlossenen Geschäftsjahres verbucht die Warner Music Group bei einem Umsatz von 752 Millionen Dollar ein Minus von 13,3 Prozent sowie Nettoverluste in Höhe von 46 Millionen Dollar. Über das gesamte Jahr gerechnet erwirtschaftete WMG 2,984 Milliarden Dollar. Dies entspricht einem Rückgang um sieben Prozent (währungsbereinigt um neun Prozent) verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.
Die Einnahmen im Digitalgeschäft belaufen sich im vierten Quartal auf 197 Millionen Dollar, was einem Anteil am Gesamtumsatz von 26 Prozent entspricht. Im gesamten Geschäftsjahr bis Ende September ist das Digitalgeschäft um 8,7 Prozent auf 713 Millionen Dollar gewachsen. Auch das Musikverlagsgeschäft musste Einbußen hinnehmen. Hier ging der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent auf 556 Millionen Dollar zurück.
Laut Edgar Bronfman jr, Chairman & CEO der Warner Music Group, kommen das digitale Geschäft und Einnahmen aus nicht traditionellen Kanälen allein im vierten Quartal auf einen Umsatzanteil von fast 40 Prozent. Gute Ergebnisse lieferten zudem Großbritannien, Italien und Deutschland sowohl was den Download-Bereich als auch das Geschäft im nicht traditionellen Segment betrifft.
Im vierten Quartal sorgten vor allem Veröffentlichungen von Acts wie Linkin Park, Phil Collins und The Zax Brown Band (in Japan Kobukuro und Superfly) für gute Umsätze; über das gesamte Geschäftsjahr zählten beispielsweise Michael Bublé, Jay-Z, Linkin Park, Muse und der "New Moon"-Soundtrack zu den Bestsellern.