16.02.2012
Szene
Berlin - Die Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) hat sich im Rahmen einer Mitgliederversammlung personell neu aufgestellt. Neue Vorsitzende ist die Pianistin Julia Hülsmann. Sie ersetzt Manfred Schoof, der die Organsiation als Ehrenpräsident weiter unterstützten wird. Die UDJ versteht sich als Sprachrohr deutscher Jazzmusiker und Jazzmusikerinnen.
Die Neustrukturierung innerhalb der UDJ ist die direkte Folge der "Initiative für einen starken Jazz in Deutschland", bei der sich rund 1.000 Unterzeichner für eine stärkere Förderung der Jazz-Landschaft ausgesprochen hatten. "Auf dieser Grundlage kam mit den Initiatoren dieses Aufrufs eine sehr fruchtbare Entwicklung in Gang, die unserer gemeinsamen Sache jetzt neuen Schwung verleiht“, so Manfred Schoof.
Julia Hülsmann hatte die Initiative gemeinsam mit dem Saxophonisten Felix Falk und weiteren Musikern in Leben gerufen. "Gemessen an der hohen Qualität und spannenden Kreativität von Jazz aus Deutschland ist die Situation und Anerkennung von Jazzmusikerinnen und -musikern immer noch schlecht", so Hülsmann, die neue Vorsitzende der UDJ. "Es ist Zeit, dass wir uns zu einer starken Stimme vereinen, damit wir auf Bundes- und Landesebene Veränderungen einfordern können."
Die Vereinigung hat im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung außerdem die Satzung modernisiert und die Gebührenstruktur vereinfacht. Der Neuanfang wird desweiteren durch einen neue Homepage sowie ein neues Logo ausgedrückt. Felix Falk, Christoph Hillmann, Johannes Laucher, Christian Lillinger, Angelika Niescier und Peter Ortmann unterstützen Julia Hülsmann im Vorstand der UDJ.
Die Union Deutscher Jazzmusiker wurde 1973 gegründet und setzt sich für die Belange von Musikern des Genres Jazz in Deutschland ein. Online ist die UDJ unter www.u-d-j.de zu finden.