26.10.2010
Digital+Mobil
New York - In den USA ist der Verkauf von auf Musik basierenden Videospielen in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um 50 Prozent zurückgegangen. Wie "Music Week" berichtet, wurden von Januar bis September lediglich 152 Millionen mit Video-Games umgesetzt.
2009 waren es 875 Millionen US-Dollar, die in diesem Sektor eingenommen werden konnten. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wird es die Branche in diesem Jahr schwer haben, die Grenze von 500 Millionen US-Dollar zu überschreiten. "Jeder der ein Musik-Game will, hat bereits eines", zititert "Music Week" den Analysten Michael Pachter von Wedbush Morgan Securities.
Auch die Verkäufe von Videospielen aller Sparten sind von Januar bis September um acht Prozent gefallen. Zahlen von "Music Week" zufolge könnten 45 Prozent aller Video-Games noch in den letzten drei Monaten dieses Jahres verkauft werden. Im vierten Quartal – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft – werden die Verkäufe einiger Spiele, beispielsweise "Guitar Hero: Warriors Of Rock", "Def Jam RapStar" und "Rock Band 3", voraussichtlich noch anziehen.