07.07.2011
Wirtschaft
New York – Im ersten Halbjahr 2011 konnte die US-Tonträgerindustrie insgesamt 155,5 Millionen physische Alben verkaufen (2010 waren es nahezu 154 Millionen Stück). Dies entspricht einem Plus von einem Prozent.
Bei den Digital-Track-Verkäufen meldet "Billboard" gar einen Zuwachs von 10,6 Prozent auf 660,8 Millionen Einheiten. Im Vergleichszeitraum 2010 waren es 597,5 Millionen. Das Zahlenmaterial stammt von Charts-Ermittler Nielsen SoundScan.
In Addition notiert die amerikanische Tonträgerindustrie einen Zuwachs von 8,7 Prozent auf 817,7 Millionen Exemplare. In der ersten Hälfte des vergangenen Jahres waren es 752,4 Millionen Stück.
Dieses Plus ist auch gestiegenen Katalogverkäufen zu verdanken, da bei den Album-Neuerscheinungen ein Minus von 3,9 Prozent (82,8 Millionen Einheiten; 2010: 86,2 Millionen Stück) verbucht werden musste. So erreichten im laufenden Jahr auch nur zwei Neuerscheinungen Verkäufe von über einer Million Exemplare: "21" von Adele steht bei 2,5 Millionen Stück; "Born This Way" von Lady Gaga fand bislang 1,54 Millionen Käufer. Im vergangenen Jahr waren es immerhin noch fünf Longplayer, die die Eine-Million-Marke überschritten.
Die Digital-Album-Verkäufe werden ebenfalls von Adele (992.000 Stück) und Lady Gaga (750.000 Exemplare) angeführt.