23.06.2010
International
Washington, D.C. - Das US-amerikanische Justizministerium hat die Kritik einiger Veranstalter an der Genehmigung des Mergers von Live Nation und Ticketmaster zurückgewiesen. "Die dauerhafte Lizenzierung der Ticketmaster-Host-Plattform und die Veräußerung von Paciolan stellen sicher, dass große Spielstätten weiterhin vom Wettbewerb im primären Ticketing-Markt profitieren können", heißt es in einem von "Billboard" zitierten Statement.
Unabhängige Promoter wie IMP, Jam Productions, Jack Orbin und Middle East Restaurant hatten im Rahmen der öffentlichen Kommentarphase nach dem O.K. für den Merger ihre Befürchtung ausgedrückt, die Fusion könne ihr Geschäft schädigen, da die neue Einheit zu groß sei, um mit ihr konkurrieren zu können. Ein Bezirksrichter muss nun endgültig über die Genehmigung entscheiden.
Bezüglich der Kritik IMPs schrieb das Ministerium: "IMP überbewertet nicht nur Live Nations Macht als Promoter, sondern auch die Bedeutung des Konzertveranstaltens für den ganzen Markt des Primary Ticketings. IMP liefert keine Beweise dafür, dass Venues die Wahl ihres Ticketvertriebs ausschließlich oder in besonderem Maße von der Anzahl der von Live Nation dort ausgerichteten Events abhängig machen."