22.07.2010  Recorded Music  International

US-Charts: Sechs Top-10-Einsteiger, doch an der Spitze nichts Neues

 

New York - Unbeeindruck von der regen Aktivität in den Top 10 der "Billboard 200"-Charts, hält Eminem mit "Recovery" (Interscope/Universal) den Spitzenplatz fest in Händen. Es ist das erste Album, das vier Wochen nacheinander die Pole Position halten kann, seit Susan Boyles "I Dreamed A Dream" sechs Wochen an der Spitze verbrachte. Es ist außerdem die am längsten anhaltende Serie für einen männlichen Solo-Künstler, seit Josh Gorbans "Noel" im Jahr 2007 fünf Wochen auf der Eins verharrte. Die "Recovery"-Verkaufszahlen liegen in dieser Woche bei 195.000 Stück, was einem Minus von 15 Prozent entspricht. Beflügelt wurde Eminems Erfolg durch die Single-Auskoppelung, "Love The Way You Lie" feat. Rihanna, die sich in den digitalen Song-Charts mit 352.000 Downloads (plus 12 Prozent) auf dem ersten Platz hält.

Es folgen die ersten von sechs Neueinsteigern in den Top 10, Korn mit "Korn III - Remember Who You Are" (Roardrunner/Warner), auf Platz zwei. Das zehnte Top 10 Album von insgesamt zwölf Veröffentlichungen der Band verkauft sich in der ersten Woche 63.000 Mal. Es ist der erste Release bei Roadrunner Records, nachdem die vorherigen drei Alben über Virgin/Capitol erschienen waren. Korns Vorgänger-Album "Untitled" stieg 2007 ebenfalls auf dem zweiten Platz in die Charts ein, verkaufte sich jedoch mit 123.000 Einheiten in Woche eins fast doppelt so gut.

Newsboys landen mit "Born Again" (Inpop) und 45.000 verkauften Exemplaren direkt auf der Vier, Sting folgt mit seinem Klassik-Album "Symphonicities" (Cherrytree/Universal) auf Rang sechs - mit 36.000 verkauften Einheiten. Es handelt sich um Stings zehntes Solo-Top-10-Album. Die Positionen sieben, acht und neun gehen an die übrigen Neueinsteiger: Jerrod Niemann platziert "Judge Jerrod & The Hung Jury" (Arista/Sony Music) mit 34.000 Verkäufen auf Anhieb auf Platz sieben. Die Rock Formation Hellyeah landet mit 28.000 Album-Verkäufen von "Stampede" (Epic/Sony Music) auf Rang acht. M.I.A. startet mit 28.000 verkauften Einheiten von "Maya" (Interscope) auf der Neun. 2007 erreichte die Künstlerin mit "Kala" nur Platz 18, verkaufte aber mehr als 29.000 Stück.

Die übrigen Top-10-Plätze gestalten sich wie folgt: Drake verliert einen Rang an Korn und macht es sich auf dem dritten Platz bequem. Sein Debütalbum "Thank Me Later" (Motown/Universal) verkauft sich 50.000 Mal (minus 32 Prozent). Justin Bieber rührt sich mit "My World 2.0" (Def Jam/Universal) nicht vom Fleck und verharrt mit 41.000 Verkäufen (minus 5 Prozent) auf der Fünf. "The Twilight Saga: Eclipse" (Atlantic/Warner) verkauft sich in dieser Woche 28.000 Mal (minus 37 Prozent) und markiert den letzten Top 10 Platz.

Insgesamt wurden in der aktuellen Chartwoche zum 18. Juli 5,21 Millionen Alben verkauft, knapp ein Prozent weniger als in der Vorwoche (5,23 Millionen). Im Vergleich zum selben Zeitpunkt 2009 als 6,78 Millionen verkauft wurden sind es 23 Prozent weniger. Die Gesamtverkäufe für 2010 betragen 164,4 Millionen Stück - zwölf Prozent weniger als im selben Zeitraum 2009 (186,9 Millionen).

Digitale Song-Verkäufe liegen in dieser Woche bei 20,9 Millionen Downloads, knapp ein Prozent weniger als in der letzten Woche (21,1 Millionen) und ein Prozent unter den Zahlen aus 2009 (21,1 Prozent). Im ersten Halbjahr 2010 wurden 639,5 Millionen Titel heruntergeladen, nicht ganz ein Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2009 (642,5 Millionen).

US Album Top 10 - 25. bis 31.07.2010

01. (01) Eminem "Recovery"
02. (NEU) Korn "Korn III - Remember Who You Are"
03. (02) Drake "Thank Me Later"
04. (NEU) Newsboys "Born Again"
05. (05) Justin Bieber "My World 2.0"
06. (NEU) Sting "Symphonicities"
07. (NEU) Jerrod Niemann "Judge Jerrod & The Hung Jury"
08. (NEU) Hellyeah "Stampede"
09. (NEU) M.I.A. "Maya"
10. (04) Soundtrack "The Twilight Saga: Eclipse"

Nicht mehr in den Top 10:

11. (09) Lady Antebellum "Need You Now"
12. (06) Various Artists "Now 34"
13. (08) Lady Gaga "The Fame"
14. (03) Big Boi "Sir Lucious Left Foot: The Son Of Chico Dusty" 11. (09) Miley Cyrus "Can't Be Tamed"
15. (07) Jack Johnson "To The Sea"
18. (10) Enrique Iglesias "Euphoria"

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