10.06.2010  Recorded Music  International

US-Charts: Jack Johnson mit drittem Nummer-eins-Album: "To The Sea"

 

New York - Jack Johnson landet mit "To The Sea" (Brushfire/ Universal) direkt auf der Spitzenposition der Charts. Es handelt sich nach dem Vorgänger "Sleep Through The Static" aus dem Jahr 2008 sowie dem "Curious-George"-Soundtrack von 2006 um Johnsons drittes Nummer-eins-Album. Mit 243.000 verkauften Einheiten beendet der Sänger außerdem die achtwöchige Phase, in der die Erstplatzierten weniger als 200.000 stück absetzen konnten. Downloads machen 114.000 Stück der Verkäufe von "To The Sea" aus. Höhere digitale Verkaufszahlen konnte nur die Charity-Compilation "Hope For Haiti Now" im Januar vorweisen - allerdings handelte es sich dabei auch um ein ausschließlich digital veröffentlichtes Album.

Platz eins aus der Vorwoche, der Soundtrack zur TV-Serie Glee, "Glee: The Music, Volume 3: Showstoppers" (Columbia/Sony Music), fällt mit 45.000 Verkäufen (minus 29 Prozent) auf den dritten Rang. Position zwei geht an Justin Bieber, der von "My World 2.0" (Def Jam/Universal) mit 52.000 verkauften Exemplaren vier Prozent mehr absetzen kann als in der letzten Woche. Die Plätze vier bis sechs bleiben unverändert: Lady Antebellum halten sich mit 41.000 verkauften Einheiten (minus zwölf Prozent) von "Need You Now" (Capitol/EMI) vor Usher und "Raymond V Raymond" (La Face/Sony Music), der mit 35.000 Stück zwei Prozent weniger verkauft als in der Vorwoche. Auf der Sechs verharrt nach wie vor Lady Gaga mit "The Fame" (Interscope/Universal) und 33.000 Verkäufen (plus sechs Prozent). Carole King und James Taylor notieren mit 25.000 verkauften Einheiten (minus vier Prozent) von "Live At The Troubadour" (Concord/Universal) auf der Sieben.

Der zweithöchste Chart-Einstieg gelingt Taio Cruz mit 24.000 verkauften Einheiten seines Debüts "Rokstarr" (Def Jam/Universal) auf Position acht. Die erste Single-Auskoppelung, "Break Your Heart" feat. Ludacris sicherte sich mit 2,2 Millionen Downloads im März den ersten Platz der "'Billboard' Hot 100"-Charts. Direkt hinter Cruz platziert der dritte Neueinsteiger sein Album auf der Neun. Die Rede ist von Clay Aiken, der von seinem Decca-Records-Debüt "Tried & True" (Decca/Universal) 22.000 Einheiten verkaufen kann. Das untere Ende der Top 10 markiert eine Künstlerin auf Aikens ehemaligem Label RCA: Kesha verkauft von "Animal" (Sony Music) 20.000 Stück - ein Zuwachs von fünf Prozent.

Die gesamten Verkaufszahlen für Alben belaufen sich in dieser Woche auf 5,16 Millionen, was eine Plus von vier Prozent im Vergleich zur Vorwoche (4,98 Millionen) und einem Minus von 19 Prozent zum Vergleichszeitraum 2009 entspricht, als 6,39 Millionen Einheiten abgesetzt werden konnten. Die Gesamtverkäufe seit Jahresbeginn liegen bei 130,6 Millionen, elf Prozent weniger als zum Vergleichszeitpunk des letzten Jahres (146,6 Millionen)

US Album Top 10 ? 06.05. bis 12.06.2010
01. (NEU) Jack Johnson "To The Sea"
02. (03) Justin Bieber "My World 2.0"
03. (01) "Glee"-Cast "Glee - The Music Volume 3: Showstoppers"
04. (04) Lady Antebellum "Need You Now"
05. (05) Usher "Raymond V Raymond"
06. (06) Lady Gaga "The Fame"
07. (09) Carole King & James Taylor "Live At The Troubadour"
08. (NEU) Taio Cruz "Rokstarr"
09. (NEU) Clay Aiken "Tried & True"
10. (17) Kesha "Animal"

Nicht mehr in den Top 10:
15. (08) The Black Keys "Brothers"
16. (02) Stone Temple Pilots "Stone Temple Pilots"
18. (10) Nas & Damian Marley "Distant Relatives"
??. (07) The Rolling Stones "Exile On Main St."?

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