04.02.2010  Recorded Music  International

US-Charts: Grammys katapultieren Lady Antebellum an die Spitze

 

New York - Die Country-Band Lady Antebellum profitiert am meisten von den Grammy Awards vom vergangenen Sonntag. Ihr zweites Album, "Need You Now" (Capitol Nashville), verkaufte sich in den USA in der ersten Chart-Woche mit 481.000 Einheiten mehr als zehnmal so oft wie sein Vorgänger. Die Band hatte bei dem Preisverleihung eine Trophäe in der Kategorie "Best Country Performance by Duo or Group with Vocals" für ihren Song "I Run to You" erhalten.

Doch auch bei anderen Künstlern wirkte sich die Award-Show positiv auf die Verkaufszahlen aus. Michael Jackson beispielsweise verzeichnet mit 55.000 abgesetzten Exemplaren seines "This Is It" (Epic/Sony Music) ein Plus von 36 Prozent und macht einen Sprung von Rang 17 auf Platz sechs. Die Black Eyed Peas und Lady Gaga vermelden immerhin 14 beziehungsweise zehn Prozent mehr Käufer ihrer Tonträger "The E.N.D." und "The Fame" (beide bei Interscope/Universal Music). Lady Gaga kann sich infolgedessen auf Nummer drei halten, während die Black Eyed Peas trotz Verkaufsplus einen Position nach unten auf Platz zehn fallen.

Derweil stürmen neben Lady Antebellum drei weitere Neueinsteiger die Top 10: Barry Manilow meldet sich mit "The Greatest Love Songs Of All Time" (RCA/Sony Music) auf Nummer fünf zurück – das neue Album ging 57.000 Mal über die Ladentheke. Zudem startet Corinne Bailey Rae mit "The Sea" (EMI Music) auf Position sieben durch und "Songs From The Heart" (Manhattan/EMI Music) von Celtic Woman macht sein Chart-Debüt auf Position neun.

Der Vorwochenerste, die Charity-Compilation "Hope For Haiti Now" (MTV Networks Digital) fällt mit 143.000 verkauften Einheiten auf Rang zwei zurück, während das Album zur Grammy-Verleihung, "2010 Grammy Nominees" (Grammy/Capitol), von Platz fünf auf die Acht rutscht. Auch Susan Boyle kann ihre Position nicht halten und fällt mit "I Dreamed A Dream" (Syco/Sony Music) von Nummer zwei auf Rang vier. Taylor Swift ist mit "Fearless" (Universal Music) das erste Mal seit Mitte Oktober letzten Jahres nicht mehr in den Top 10 vertreten – der Tonträger verliert drei Plätze und landet auf Nummer 13.

Insgesamt wurden in der Erhebungswoche in den USA 6,5 Millionen Alben gekauft, elf Prozent mehr als in der Vorwoche und nur 0,06 Prozent weniger als in der Vergleichswoche 2009. Zudem wurden im Januar übrigens im Schnitt lediglich fünf Prozent weniger Tonträger nachgefragt als im Vergleichszeitraum letzten Jahres. Das scheint einen positiven Trend darzustellen: 2007 bis 2009 war es ein Minus zwischen zwölf und 15 Prozent.

In der kommenden Woche prognostiziert "Billboard", dass Lady Antebellum sich an der Spitze hält. Den höchsten Neueinstieg wird voraussichtlich Lil Wayne gelingen, dessen "Rebirth" (Universal Music) um die 125.000 bis 150.000 Verkäufe in der ersten generieren soll.

US Album Top 10 – 07. bis 13.02.2010
01. (NEU) Lady Antebellum "Need You Now"
02. (01) Diverse "Hope For Haiti Now"
03. (03) Lady GaGa "The Fame"
04. (02) Susan Boyle "I Dreamed A Dream"
05. (NEU) Barry Manilow "The Greatest Love Songs Of All Time"
06. (17) Michael Jackson "This Is It"
07. (NEU) Corinne Bailey Rae "The Sea"
08. (05) Diverse "2010 Grammy Nominees"
09. (NEU) Celtic Woman "Songs From The Heart"
10. (09) Black Eyed Peas "The E.N.D."

Nicht mehr in den Top 10:
11. (07) Alicia Keys "The Element Of Freedom"
13. (10) Taylor Swift "Fearless"
16. (08) Kesha "Animal"
19. (06) Vampire Weekend "Contra"
27. (04) Spoon "Transference"

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