24.04.2015  Recorded Music  International

US-Charts 18/2015: Shawn Mendes auf den Spuren von Justin Bieber | mit Videos

 

New York – Gerade einmal 16 Jahre alt, doch mit dem Debütalbum schon auf Platz eins der US-Charts: Dieses Kunststück gelang Shawn Mendes, der sich mit "Handwritten" (Island Records/Universal) direkt den Spitzenplatz des Album-Rankings sichert. Von den 119.000 verkauften Gesamteinheiten waren 106.000 physische Tonträger, wodurch Shawn Mendes auch die Rangliste der Top-Album-Sales anführt.



Mit diesem Erfolg tritt Shawn Mendes in die Fußstapfen seines Landsmanns Justin Bieber, denn dieser schaffte 2010 mit seinem Debütalbum "My World 2.0" im Alter von 16 Jahren ebenfalls den Sprung auf Platz eins der US-Charts – Mendes ist jetzt nur sechs Monate älter als Bieber damals war. Letztes Jahr stattete Shawn Mendes zudem mit seiner selbstbetitelten EP den Top 5 bereits einen Besuch ab.

Mendes' aktuelle Nummer-eins-Platzierung kam zudem ohne großen Radio-Support zustande, denn keiner seiner Songs tauchte bislang in den Airplay-Charts auf. Jedoch verfügt der kanadische Sänger über eine große Fanbase bei Diensten wie Twitter und Vine, sein Song "Life Of The Party" beispielsweise war der bei Twitter am meisten geteilte Song der Woche. Das Video zum Lied "Something Big" wurde bislang fast 14 Millionen Mal bei YouTube angeklickt.

Der "Furious 7"-Soundtrack, letzte Woche noch auf der Eins gelistet, rangiert nun auf Platz zwei mit 79.000 Einheiten (minus 29 Prozent). Jedoch hat die Compilation mit 127.000 Gesamtverkäufen bereits seine drei Vorgänger, "Fast & Furious 6", "Fast Five" und "Fast & Furious", überholt. Der 2006 erschienene Soundtrack zu "Fast And The Furious: Tokyo Drift" hält mit 235.000 verkauften Einheiten jedoch weiterhin die Bestmarke der Serie.

Weitere Neueinsteiger

Reba McEntire platziert derweil ihr Album "Love Somebody" (Nash Icon/Valory) dank 62,000 verkaufter Alben auf der Drei der US-Album-Charts. Für die Country-Sängerin ist es die neunte Top-10-Platzierung, zuletzt tauchte sie 2010 mit "All The Women I Am" auf der Sieben auf. "Love Somebody" ist die erste Albumveröffentlichung des Labels Nash Icon Music, bei dem Reba McEntire letztes Jahr unterschrieb. Nash Icon ist ein Joint Venture zwischen der Big Machine Label Group und Cumulus Media.



Platz vier sichert sich der Rapper Tyler, The Creator mit 58.000 verkauften Einheiten von "Cherry Bomb" (Odd Future). Da die digitale Version des Albums drei Tage früher erhältlich war als die physische Kopie, setzt sich die Gesamtverkaufszahl hauptsächlich aus Downloads (49.000) zusammen. Auf der Fünf chartet die Rockband Halestorm mit "Into The Wild Life" (Atlantic) und feiert mit 52.000 abgesetzten Einheiten die beste Verkaufswoche ihrer Geschichte.

Neu im US-Ranking sind zudem Dwight Yoakam mit "Second Hand Heart" (Warner Bros. Nashville) auf der 18, Young Thugs "Barter 6" (300/Atlantic) auf Platz 22, "How Can It Be" (Centricity) von Lauren Daigle auf Rang 30 und Dance Gavin Dance mit "Instant Gratification" (Rise) auf Position 32.

Die Single-Charts

In den US-Single-Charts notiert Wiz Khalifa mit seinem "Furious 7"-Song "See You Again" feat. Charlie Puth eine weitere Woche auf Platz eins, dahinter halten sich Mark Ronson und Bruno Mars mit "Uptown Funk" auf der Zwei. Darüber hinaus klettert The Weeknd mit "Earned It" aus dem Soundtrack zu "Fifty Shades Of Grey" von der Sechs auf die Drei. Den höchsten Neueinstieg legt T-Wayne mit seiner Debüt-Single "Nasty Freestyle" auf Rang 43 hin.



US Album Top 10 – 26.04. bis 02.05.2015:
01. (NEU) Shawn Mendes "Handwritten"
02. (01) Soundtrack "Furious 7"
03. (NEU) Reba "Love Somebody"
04. (NEU) Tyler, The Creator "Cherry Bomb"
05. (NEU) Halestorm "Into The Wild Life"
06. (03) Soundtrack "Fifty Shades Of Grey"
07. (05) Taylor Swift "1989"
08. (06) Sam Smith "In The Lonely Hour"
09. (09) Ed Sheeran "x"
10. (08) Drake "If You're Reading This It's Too Late"

Nicht mehr in den Top 10:
11. (04) Maroon 5 "V"
12. (10) Meghan Trainor "Title"
14. (07) Kendrick Lamar "To Pimp A Butterfly"
34. (02) All Time Low "Future Hearts"

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