22.11.2010
International
London - Mit ihrem Reunion-Album "Progress" ( Polydor ) stellen Take That in Großbritannien alle Wochenverkaufszahlen dieses Jahrhunderts in den Schatten. Beinahe 520.000 Mal ist der Tonträger im Heimatland der fünf Musiker über die Ladentheke gegangen – mehr als jedes andere Album innerhalb einer Verkaufswoche der letzten 13 Jahre und an zweiter Stelle insgesamt.
Lediglich Oasis konnten bis dato in einer Verkaufswoche mehr Exemplare absetzen: 1997 mit rund 663.000 Einheiten von "Be Here Now". Außerdem brachen Take That den erst fünf Wochen alten Rekord der Kings Of Leon für die meisten digital verkauften Alben in einer Woche. Mit 79.807 Einheiten von "Progress" toppen Take That den Rekord der amerikanischen Rockband um über 30.000 Downloads.
Auf Rang zwei der Album-Charts folgt weit abgeschlagen das neue Album von Rihanna , "Loud" ( Def Jam ), mit 91.916 verkauften Einheiten. Auch André Rieu & His Johann Strauss Orchestra sowie Pink und Bruce Springsteen knacken die britischen Top 10 mit Neuerscheinungen. Rieu ergeigt sich mit "Moonlight Serenade" ( Decca ) Rang vier, während Pinks erste Greatest-Hits-Compilation "Greatest Hits... So Far!" (LaFace) auf Platz fünf landet und "The Promise" ( Columbia ) von Bruce Springsteen Position sieben belegt. Die drei Tonträger verkauften jeweils zwischen knapp 44.000 und rund 58.000 Exemplare.
Insgesamt war es dann auch eine gute Verkaufswoche am Musikmarkt in Großbritannien – mit rund 3,2 Millionen Alben fanden 37,15 Prozent mehr als in der Vorwoche einen Käufer. In der Vergleichswoche 2009 gingen jedoch 2,6 Prozent mehr Tonträger über die Ladentheke.
Auch in den Single-Charts sah es gut aus. Dort stiegen die Zahlen um 9,79 Prozent auf etwas über drei Millionen Tracks – im Vergleich zum Vorjahr gar um 12,4 Prozent. Mitverantworlich dafür sind nicht nur die aktuelle Nummer eins, "Love You More" der Boyband JLS, "The Flood" von Take That auf Rang zwei und "Your Song" von Elton John in der Version von Ellie Goulding auf Platz drei, sondern auch die Beatles, deren Katalog erstmals auf iTunes zur Verfügung gestellt wurde.
32 Songs der "Fab Four" stiegen daraufhin in die Top 200 ein, vier davon in die Top 75: "Hey Jude" auf der 40, "Let It Be" auf Position 46, "Twist And Shout" auf Rang 48 und "Here Comes The Sun" auf Nummer 64. Die letzten zwei Lieder sind übrigens auch zum ersten Mal in den Charts vertreten. Insgesamt wurden 132.649 Beatles-Songs und 12.268 Alben in der Erhebungswoche in Großbritannien heruntergeladen. Außerdem gingen 19.256 CDs und 97 LP-Schallplatten an den Mann beziehungsweise die Frau.
UK Album Top 10 – 21. bis 27.11.2010:
01. (NEU) Take That "Progress"
02. (NEU) Rihanna "Loud"
03. (01) Susan Boyle "The Gift"
04. (NEU) André Rieu & RIchard Strauss Orchestra "Moonlight Serenade"
05. (NEU) Pink "Greatest Hits... So Far!"
06. (02) Bon Jovi "Greatest Hits"
07. (NEU) Bruce Springsteen "The Promise"
08. (03) Cheryl Cole "Messy Little Raindrops"
09. (05) Michael Bublé "Crazy Love"
10. (09) Katy Perry "Teenage Dream"
Nicht mehr in den Top 10:
12. (06) Kings Of Leon "Come Around Sundown"
13. (04) James Blunt "Some Kind Of Trouble"
16. (08) Rod Stewart "Fly Me To The Moon: American Songbook Volume V"
17. (07) Rumer "Seasons Of My Soul"
26. (10) Cee Lo Green "The Lady Killer"