22.02.2010  Recorded Music  International

UK-Charts: "Glee"-Soundtrack lässt "Brits"-Gewinner hinter sich

 

London - Wie bereits prognostiziert verzeichnen die Gewinner der Brit Awards in der Woche nach der Preisverleihung einen kräftigen Schub nach vorn in den britischen Charts. Den Thron der Album-Charts hat sich jedoch ein Tonträger geschnappt, der mit den begehrten Trophäen nichts am Hut hat: Der "Glee The Music Season One Vol 1"-Soundtrack (Columbia) zur TV-Show "Glee".

Seit Wochen halten sich bereits Songs aus der Fernsehsendung in den Single-Charts, so beispielsweise "Don't Stop Believin'", "Halo/Walking On Sunshine" oder "It's My Life/Confessions Part II" in vom "Glee"-Cast gesungenen Versionen. Glee ist eine amerikanische Musical-Comedy-Drama-Serie des Senders Fox und wird in Großbritannien via E4/Channel 4 ausgestrahlt.

Die restlichen Gewinner dieser Woche aus den Top 10 können seit vergangenen Dienstag jedoch allesamt mindestens einen Brit Award ihr Eigen nennen und profitieren davon auch im Bezug auf die Verkaufszahlen ihrer Tonträger. Lady Gaga beispielsweise klettert mit "The Fame" (Interscope/Universal Music) von Rang fünf auf Position zwei und Florence & The Machine macht mit "Lungs" (Island/Universal Music) sechs Plätze gut und landet auf Nummer drei. Beide Acts können sich über eine gesteigerte Nachfrage von über 50 Prozent freuen. Ebenso ergeht es Robbie Williams: Sein "Reality Killed The Video Star" (Chrysalis/EMI Music), letzte Woche noch auf der 21, meldet sich auf Rang 8 in den Top 10 zurück. Der Sänger hatte den "Outstanding Contribution To Music"-Preis entgegengenommen und ein Medley seiner Hits performt. Infolgedessen sind auch seine "Greatest Hits" (Chrysalis/EMI Music) gefragter: Ein Plus von 140 Prozent in den Verkäufen lässt das Album von Rang 101 auf Position 38 springen.

Zudem meldet sich auch Jay-Z in der Bestenliste zurück. Der Gewinner des "International Male Solo Artist"-Preises und Nominierte in der Kategorie "International Album" macht mit "The Blueprint 3" (Atlantic/Warner Music) einen Satz nach vorn von Nummer 22 auf die Zehn. Die Black Eyed Peas, die ebenfalls für den "International Album"-Award nominiert waren, profitieren von der zusätzlichen Aufmerksamkeit: Ihr "The E.N.D." (Interscope/Universal Music) klettert immerhin einen Rang nach oben auf Platz neun.

Derweil steigt Newcomer Owl City mit "Ocean Eyes" (Motown/Universal Music) neu auf Position sieben ein. Alicia Keys fällt mit "The Element Of Freedom" (J Records/Sony Music) von der Eins auf Nummer vier, Paolo Nutini mit "Sunny Side Up" (Atlantic/Warner Music) von Platz drei auf Rang fünf und André Rieu mit "Forever Vienna" (Decca) von Position zwei auf die Sechs.

Währenddessen hält sich die Charity-Single "Everybody Hurts" des starbesetzten Projekts Helping Haiti weiterhin auf Platz eins der Single-Charts. Eine zweite Single, dessen Erlös wohltätigen Zwecken zukommt, landet auf Rang zwei: "You Got The Dirtee Love" von Dizzee Rascal mit Florence & The Machine. Der Song wurde bei den "Brit Awards" live aufgenommen und noch in der selben Nacht als Download verfügbar gemacht. Jeder Käufer der Single bis 18. März unterstützt den Brit Trust.


UK Album Top 10 – 14. bis 20.02.2010:
01. (NEU) "Glee"-Cast "Glee The Music Season One Vol 1"
02. (05) Lady GaGa "The Fame"
03. (09) Florence & The Machine "Lungs"
04. (01) Alicia Keys "The Element Of Freedom"
05. (03) Paolo Nutini "Sunny Side Up"
06. (02) André Rieu "Forever Vienna"
07. (NEU) Owl City "Ocean Eyes"
08. (21) Robbie Williams "Reality Killed the Video Star"
09. (10) Black Eyed Peas "The E.N.D."
10. (22) Jay-Z "The Blueprint 3"

Nicht mehr in den Top 10:
11. (04) Sade "Soldier Of Love"
13. (08) Michael Bublé "Crazy Love"
12. (06) Massive Attack "Heligoland"
31. (07) Peter Andre "Unconditional Love Songs"

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