19.02.2010  Live Entertainment  International

Ticketmaster entschädigt Springsteen-Fans

 

Washington/Los Angeles - Ticketmaster Entertainment (TE) zahlt den Fans von Bruce Springsteen, die Anfang 2009 beim Vorverkauf von Konzerttickets benachteiligt wurden, eine Entschädigungssumme in Höhe von mehr als einer Million US-Dollar (740.600 Euro). Denn laut der Federal Trade Commission (FTC), die sich mit TE auf diese Lösung geeinigt hat, führte TEs Zweitmarkttochter TicketsNow seine Kunden mit einer Lockvogeltaktik in die Irre.

TicketsNow hat beim Vorverkauf für 14 Gigs von "The Boss" unter anderem sogenannte Phantom-Tickets verkauft, ohne den Konsumenten klarzumachen, dass der Reseller die Karten gar nicht besitzt, sondern lediglich hofft, welche zu ergattern. Konnte TicketsNow die Eintrittskarten nicht liefern, hat die Firma nicht den vollen Verkaufspreis an die Kunden zurückerstattet.

Jon Leibowitz, der Chairman der US-Handelsaufsicht, bezeichnete diese Geschäftspraktiken als "ziemlich schockierend". "Die Konsumenten verdienen es, besser behandelt zu werden. Sie verdienen es, darüber Bescheid zu wissen, was sie kaufen. Dazu gehört auch das Risiko, dass sie ihre Tickets vielleicht gar nicht bekommen."

Ticketmaster, das im Januar mit Live Nation zu Live Nation Entertainment fusionierte, gestand in der Einigung mit der FTC jedoch keinerlei Fehlverhalten ein. Live Nation schrieb in einem Statement, man sei nun nach der Vereinbarung bereit in die Zukunft zu schauen. "Mit Befriedigung nehmen wir die Feststellung der FTC zur Kenntnis, dass Ticketmaster keinen unangebrachten Transfer von Tickets zu TicketsNow oder irgendeinem anderen Reseller veranlasst hat."

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