13.12.2011
Szene
Berlin - The Cranberries veröffentlichen am 10. Februar mit "Roses" (Vertigo Berlin/Universal Music) ihr estes Album in über zehn Jahren. Die Band aus dem irischen Limerick hatte sich 2003 aufgelöst, war jedoch 2009 erneut zu einer Akustik-Session zusammengekommen. Seitdem spielen The Cranberries wieder gemeinsam. Als Vorgeschmack zu "Roses" gibt es ab 27. Januar die Single "Tomorrow" zu kaufen.
“Sobald wir anfingen zu spielen, war es, als hätten wir nie aufgehört”, so Sängerin Dolores O'Riordan. “Mit den Cranberries zu spielen ist, wie wenn man das perfekte Paar Schuhe anzieht – es passt einfach.” Für "Roses" sind die Cranberries mit dem befreundeten Produzenten Stephen Street ins Studio gegangen, der bereits für Blur und The Smiths produzierte. Außerdem zeichnete er bereits für die Cranberries-Alben "Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We?“ von 1993 und den Nachfolger "No Need To Argue" von 1994 verantwortlich.
“Für mich war immer klar, dass wir ein weiteres Album machen würden. Während der letzten sechs Jahre haben Dolores und ich uns immer wieder Ideen geschickt", so Gitarrist Noel Hoagan. “Die Krönung war es allerdings, wieder mit Stephen Street arbeiten zu können – er hat uns geholfen, unseren Sound wiederzufinden."
Die Karriere von Dolores O’Riordan, Noel Hogan, Mike Hogan und Fergal Lawler begann im Jahr 1989. Die Cranberries feierte mit dem Titel "Zombie" ihren größten Erfolg. Auch mit den Songs "Linger" und "Dreams" landeten The Cranberries auf Platz eins der britischen Charts. Das Album "No Need To Argue" erreichte in den USA sieben Mal, in Großbritannien fünf Mal Platin. Es kletterte in Deutschland, Österreich und Australien auf Platz eins der Charts. Insgesamt konnten The Cranberries vier Alben in den US-Billboard Top 20 platzieren und verkauften weltweit über 30 Millionen Longplayer-Einheiten.
"Zombie", der größte Hit der Cranberries. Weitere Videos von den Cranberries gibt es auf tape.tv.