25.11.2014  Recorded Music  Digital+Mobil

Studie: Streaming-Nutzer kaufen drei Mal mehr Musik als Radiohörer

 

Nashville – Künstler wie Thom Yorke oder Taylor Swift äußern sich skeptisch gegenüber Streaming, doch eine neue Studie zeigt nun, dass Streaming zumindest im Vergleich zum Radio mehr kaufkräftige Fans hervorbringt. Rund 25 Prozent der Streaming-Hörer kaufen ein neues Lied, wenn es ihnen gefällt, bei Radio-Konsumenten seien es nur acht Prozent. Das fand die Country Music Association (CMA) in einer neuen Studie heraus.

Streaming-Nutzer setzen sich laut der Studie auch eher mit einem Lied auseinander als Radiohörer. 69 Prozent der Streamer suchen nach dem Hören Liedtexte, erzählen einem Freund von dem neuen Stück oder kaufen es physisch oder digital. Vergleichbares machen nur 17 Prozent der Radiohörer.

Die Country Music Association wurde 1958 in Nashville gegründet, um Country-Musik kommerziell zu fördern. Die neue Studie sei aber für jedes Musikgenre repräsentativ, da nicht nur Country-Fans teilgenommen haben, erklärte Karen Stump, die Markt-Analystin bei CMA.

Auf die Entscheidung der Sängerin Taylor Swift, ihre Musik nicht mehr auf Spotify anzubieten, reagierte nun der Spotify-Konkurrent Rhapsody, in Deutschland vertreten durch Napster, in einem Essay im "Billboard"-Magazin. Rhapsody erklärte, Swifts Entscheidung voll zu unterstützen, da Spotifys Freemium-Modell zu simplifiziert sei und die schrumpfenden Einnahmen der Musikindustrie nicht wettmachen werde. Dazu sei Streaming nur mit einem monatlichen bezahlten Abonnement fähig.

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