22.09.2012  Recorded Music  Szene

Spotify bei Recievern Denon und Marantz integriert

 

Nettetal - Spotify schließt Kooperationen mit den HiFi-Marken Denon und Marantz. Heimkino-Receiver von Marantz und Denon stellen künftig eine direkte Verbindung zum Online-Musikdienst her. Nötig ist einzig ein kurzes Firmware-Update der A/V-Receiver, dann wird der komplette Katalog von Spotify bequem vom Sofa aus nutzbar.

Damit steigt die Bandbreite der Nutzbarkeit für Spotify-User. Neben dem Heim-PC, dem Smartphone und dem iPad kommen nun auch die Reciever der Marken Denon und Marantz zur Palette der Geräte, welche Spotify abspielen, hinzu. Die Audiodateien werden in Premium-Qualität mit einer Bitrate von bis zu 320 kbps abgespielt. Einen unkomplizierten Umgang mit Spotify garantiert das graphische Menü der A/V-Receiver sowie die mobile Denon Remote App. Das Angebot ist nach vorherigem Abschluss eines Spotify-Abonnements für die Denon-Geräte Netzwerk-Audio/Video-Receiver AVR-3313, AVR-2313 und AVR-2113 nutzbar.

Auch Marantz-Kunden können in den Genuss des Spotify-Repertoires kommen. Hier sind die Audio/Video-Receiver mit Netzwerk-Funktionen namens SR7007, SR6007, SR5007 und NR1603 nach Firmware-Update mit Spotify kompatibel. Oliver Kriete, Produkt Marketing Manager von Marantz Europa: "Der Katalog an Musikdateien von Spotify ist riesig: Von Classic bis Rock, von Soul bis Jazz ist alles verfügbar, und zwar in hochwertiger Audioqualität bis zu 320 kbps Bitrate. Marantz Nutzer erhalten hierzu nun direkten Zugang über unsere neuen A/V-Receiver – damit garantieren wir einen unlimitierten und genreübergreifenden Musikgenuss.“

"Die Marke Marantz steht für viele unserer Mitarbeiter als Inbegriff hochwertiger Audio-Lösungen“, fügt Pascal de Mul, Global Head of Hardware Partnerships bei Spotify, hinzu. "Wir freuen uns, mit dieser Partnerschaft gemeinsam in die Zukunft zu schauen und zu hören. Ab sofort können auch Marantz-Kunden die Spotify-Online-Bibliothek in bester Soundqualität erleben.“

Spotify stellt sich durch Kooperationen immer breiter auf. Ende August startete das Portal beispielsweise eine Zusammenarbeit mit der Telekom. Trotz der medialen Allgegenwärtigkeit des Streaming-Dienstes verbuchte Spotify im vergangenen Jahr Verluste – 40 Millionen Euro soll das schwedische Unternehmen verloren haben. Zusätzlich wurde Spotify im August in den USA wegen angeblicher Patenrechtsverletzungen verklagt.

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