02.02.2012
Wirtschaft
Tokio – Sony Music verzeichnete im dritten Quartal, das am 31. Dezember 2011 endete, einen Umsatz von 123,4 Milliarden Yen (etwa 1,23 Millarden Euro), 11,7 Prozent weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Damit setzt Sony Music den Negativ-Trend aus Q2 fort. Dies geht aus den Quartalszahlen des gesamten Sony-Konzerns hervor, die heute veröffentlicht wurden.
Als Begründung nennt Sony die im Vergleich zum Vorjahresquartal "weniger signifikanten" Releases und einen starken Yen. Zu den Bestsellern gehörten Adeles Erfolgsalbum "21", ihre DVD "Live At The Royal Albert Hall", Susan Boyles "Someone To Watch Over Me" sowie Musik zur US-Erfolgsserie "Glee". Das Betriebseinkommen von Sony Music fiel im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Milliarden auf 15,3 Milliarden Yen (etwa 153 Millionen Euro).
Der Umsatz des gesamten Sony-Konzerns fiel um 17,4 Prozent auf 1,82 Billionen Yen (etwa 18,2 Milliarden Euro). Der Nettoverlust belief sich auf 159 Milliarden Yen (etwa 1,6 Milliarden Euro). Vor allem die Überschwemmungen in Thailand hätten dem Konzern schwer zugesetzt. Sonys neuer Chef Kazuo Hirai warnte Investoren und Analysten bereits vor : Der Nettoverlust für das gesamte Geschäftsjahr werde sich vermutlich auf 220 Milliarden Yen (etwa 2,2 Milliarden Euro) belaufen.