25.02.2016  Recorded Music  International

Sony Music verstärkt seine Präsenz in Afrika

 

New York – Sony Music weitet seinen geschäftlichen Einfluss in Westafrika durch die Eröffnung eines Büros im nigerianischen Lagos aus. Michael Ugwu wurde zudem als General Manager für den westafrikanischen Raum präsentiert.

Langfristig plant Sony Music nach eigener Aussage die Erschließung mehrerer regionaler Märkte. Zuletzt hatte das Unternehmen auch in Kenias Hauptstadt Nairobi ein Geschäft angemeldet, um seine physischen Aktivitäten in Ostafrika zu verankern.

In Verbindung mit der Eröffnung der Außenstelle in Lagos hat Sony Music den nigerianischen Künstler Davido weltweit unter Vertrag genommen. Auch in Ostafrika hat Sony Music bereits Partnerschaften mit mehreren lokalen Künstlern geschlossen.

Sony Music ist seit längerem in Afrika aktiv, unter anderem betreibt das Unternehmen Büros in Johannesburg und Kapstadt. Über Partnerschaften mit u.a. Vevo, YouTube, Apple Music und iTunes erhält Sony Music Lizenzgebühren von überall auf dem Kontinent. In Westafrika stellt der Major seine Musik über MTN Nigerias Angebot IMI zur Verfügung, in Ostafrika existiert ein Abkommen mit Safaricom, Kenias größtem Mobilfunkbetreiber.

Adam Granite, President Northern & Eastern Europe and Africa bei Sony Music International, erklärt: "Wir expandieren seit mehreren Jahren in Afrika. Wir sehen großartige Möglichkeiten, das unglaubliche örtliche Talent in Afrika und dem Rest der Welt zu vermarkten, aber auch unser Repertoire zu importieren und über digitale Plattformen zu vermarkten."

Sean Watson, Managing Director Sony Music Entertainment Africa, fügt hinzu: "Südlich der Sahara leben über 800 Millionen Menschen, der afrikanische Kontinent ist also ein Markt mit riesigem Potenzial für lokale Künstler."

Jenes Potenzial nehmen auch bereits andere Branchengrößen ins Visier. So hat sich kürzlich beispielsweise Live Nation eine Mehrheitsbeteiligung an Big Concerts gesichert, dem größten Veranstalter Südafrikas.

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