29.01.2016  Recorded Music  Wirtschaft

Sony Music Q3/2015: Streaming überholt Download-Einnahmen

 

Tokio - Im dritten Geschäftsquartal verzeichnete Sony Music ein klaren Plus. Demnach steigerte der Major in den drei Monaten bis Ende Dezember 2015 seinen Umsatz um 8,2 Prozent (bereinigt um Währungseinflüsse um vier Prozent) auf 181,2 Milliarden Yen (1,51 Milliarden Dollar).

Auch das Betriebsergebnis liegt im Plus: Hier legte Sony Music um 5,7 Prozent auf 27,4 Milliarden Yen (rund 228 Millionen Dollar) zu. Dies ist u.a. auf den großen Erfolg von Adeles "25" zurückzuführen, das in den USA von Sony Music vertrieben wird. Allein in den sechs Wochen bis Jahresende wurde das Album in den USA fast 7,5 Millionen Mal verkauft. Hierzulande sorgte "25" für großartige Zahlen des Indie-Vertriebs Indigo.

Doch auch der stark wachsende Streaming-Markt schiebt das Wachstum an: Mittlerweile ist Streaming mit 24 Prozent Anteil am Tonträgergeschäft wichtiger als der Download-Markt (19 Prozent). Mit 45 Prozent ist der physische Verkauf dennoch weiter knapp stärker als das digitale Geschäft mit 43 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr verliert das physische Geschäft jedoch fünf Prozent Anteil.

Weitere Einnahmen, beispielsweise aus dem Sync-Bereich, schlugen bei Recorded Music mit zwölf Prozent zu buche.

Zu den erfolgreichsen Sony-Alben des Quartals gehörten neben Adeles "25" auch "Made In The A.M." von One Direction, Bruce Springsteens "The Ties That Bind: The River Collection" sowie "If I Can Dream: Elvis Presley With The Royal Philharmonic Orchestra".

Für das gesamte Fiskaljahr 2015 rechnet die Sony Corp. für Sony Music, den positiven Zahlen entsprechend, mit höheren Umsätzen als noch zuletzt.

Die detaillierten Quartalszahlen der Sony Corp. stellt der Konzern auf www.sony.net zur Verfügung.

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