19.07.2010  Recorded Music  International

Schweden dank Spotify und "Ipred" mit soliden Musikverkäufen

 

Stockholm - Nachdem Musikverkäufe in Schweden bereits 2009 zum ersten Mal seit zehn Jahren angestiegen sind, zeichnet sich auch in der ersten Jahreshälfte 2010 ein solider Aufwärtstrend ab. In den vergangenen sechs Monaten verzeichneten schwedische Musikunternehmen und Labels einen Verkaufszuwachs von 1,7 Prozent, zitiert "Swedish Wire" den Branchenverband IFPI.

Einnahmen aus Albumverkäufen nahmen zwar um 18 Prozent ab, machten aber trotzdem 64 Prozent der Gesamtverkäufe aus. Ein Drittel sind digitale Verkäufe, die um mehr als 100 Prozent anstiegen. Die Verkäufe digital gestreamter Musik nahmen sogar um 242 Prozent zu.

Laut Lisa Cronstedt, Sprecherin der IFPI in Schweden, ist die positive Entwicklung legalen Musikdiensten zu verdanken - vor allem dem international populären, aus Schweden stammenden Streaming-Service Spotify. Auch das neue "Ipred"-Gesetz zum Schutz von Urheberrechten, das Internetanbieter dazu verpflichtet, Filesharer zu melden, trage zum Aufwärtstrend bei. Bis zur Implementierung von "Ipred" galt Schweden als Paradies für illegale Filesharer.

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