29.06.2010  Recorded Music  Digital+Mobil

Schweden: Lizenzeinnahmen aus Spotify verachtfacht

 

Stockholm - In den letzten zwölf Monaten soll Spotify mit vier Millionen Schwedischen Kronen (rund 418.000 Euro) achtmal so hohe Lizenzgebühren wie zum Vergleichszeitpunkt 2009 aufgebracht haben.

Die Zahl folgert die schwedische Newssite "The Local" aufgrund von Äußerungen der nationalen Verwertungsgesellschaft Sveriges Tonsättares Internationella Musikbyrå (STIM). So soll Susanne Bodin der STIM von einer Verachtfachung der Gebührenleistung seitens Spotify in den letzten zwölf Monaten gesprochen haben – zum gleichen Zeitpunkt 2009 lagen die Zahlungen bei etwa 500.000 Kronen.

Susanne Bodin: "Wir hoffen und glauben daran, dass Spotify und andere Streaming-Dienste weiter wachsen werden. Wir sind vollends überzeugt, dass wir die Zahlungen an unsere Autoren weiterhin erhöhen werden."

Die STIM wollte jedoch weder genaue Zahlen nennen, noch den Value-Stream aufdröseln, der Spotify ins Kreuzfeuer geraten ließ, zu magere Lizenzgebühren zu zahlen: Wurde 2009 ein Song über Spotify eine Million mal gespielt, erhielten die Autoren lediglich 2300 Kronen (rund 240 Euro) dafür.

Insgesamt soll Spotify europaweit rund sieben Millionen User haben, geschätze 320.000 davon sind Abo-Kunden.

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