13.07.2012
Stockholm - Die Einnahmen im Tonträgergeschäft sind in Schweden im ersten Quartal 2012 um 30,1 Prozent auf 446 Millionen Kronen (52 Millionen Euro) gestiegen. Fast 60 Prozent davon stammen von Streaming-Diensten, insbesondere Spotify.
So wird der Anstieg der Digitaleinnahmen um 89 Prozent größtenteils Spotify zugeschrieben, berichtet die "Music Week". Doch auch Download-Dienste wie iTunes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Insgesamt machten Einnahmen aus dem digitalen Musikgeschäft 63,5 Prozent im Tonträgergeschäft im ersten Quartal 2012 in Schweden aus. Doch auch CD-Verkäufe sind im Plus, wenn auch mit 4,4 Millionen Einheiten um lediglich ein Prozent.
Im Hinblick auf die äußerst positiven Zahlen freut sich Per Sundin, Managing Director von Universal Music Sweden: "Wir sind zurück auf dem Umsatzlevel von 2004", zitiert "Music Week". "Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden wir in ein paar Jahren ähnliche Einnahmen haben wie zu den "goldenen Zeiten" der CD."