25.01.2016  Recorded Music  Szene

Schiller: neues Album "Future" und Tour 2016 | mit Video

 

München - Zukunftsvisionen: Schiller stellt sein neues Album "Future" vor. Mit den neuen Tracks ist der deutsche Elektronikmusikers im September 2016 auf Arena-Tour.



Schiller macht alles selber – und alles richtig. Sieben seiner bislang acht veröffentlichten Studioalben erreichten die Top 10 der deutschen Charts.

Im Januar präsentierte der deutsche Elektronik-Künstler sein neuntes Studioalbum "Future" vor Medien- und Handelspartnern in vier deutschen Städten. Am 21. Januar war Christopher von Deylen alias Schiller mit seinem Team in München zu Gast.

In einem aufwändig produzierten halbstündigen Clip wurde die Entstehung des neuen Materials dokumentiert. Gedreht wurde u.a. in der Mojave-Wüste, bei 46 Grad. Die Wüste sei ein Ort, so Schiller, "an dem der Mensch im besten Falle etwas Neues und trotzdem Ursprüngliches findet oder vielleicht sogar zu sich selbst".

Erneut wird klar: Schiller hat alles im Griff. Vom "Future"-Schriftzug über die Video-Regie bis hin zur Produkt-Palette hat der Künstler das letzte Wort.

Komfortzone verlassen

Vor zwei Jahren war der gebürtige Niedersache nach 16 Jahren in der deutschen Hauptstadt nach Kalifornien gezogen. "In Berlin begann sich mir eine gewisse Komfortzone zu präsentieren, die meine Neugier zunehmend im Zaum gehalten hat. Daraufhin fand ich glücklicherweise den Mut, einen grundlegenden Schritt zu gehen." Schiller zog in die USA.

Dort, in der Nähe von Los Angeles, entstanden die Songs von "Future". Dafür lud der Elektro-Tüftler zahlreiche Gäste ins Studio ein. Unter anderem US-Sängerin Kéta. Mit der 17-jährigen entstand der Album-Opener "The Future I + II".

Des Weiteren sind auf "Future" Nachwuchstalente wie die Britin Arlissa, Emma Hewitt, Cristina Scabbia von der italienischen Rockband Lacuna Coil sowie der Kanadier Thomas Tawgs Salter zu hören.

Deutschland in Hollywood

Letzterer spielte mit Schiller den Song "For You" ein. Der Text stammt von einer Hollywood-Ikone: Sharon Stone. Die US-Schauspielerin nahm über ihren Agenten Kontakt zu dem deutschen Künstler auf. "Ein surrealer, unerwarteter Moment", so Schiller. Er sei sehr aufgeregt gewesen, als er Stone einen Link mit dem fertigen Stück zukommen ließ. Das Fazit des Agenten: "Sharon loves it."

Der Sound von "Future" war Schiller besonders wichtig. So überspielte er das komplette fertige Album auf eine Tonbandmaschine von Telefunken aus dem Jahr 1979 – und danach wieder zurück. Dadurch veränderte sich der Klang. Die neuen Songs klingen offener, wärmer und transparenter. "Future aus dem Jahr 1979", scherzt Schiller.

"Future" wird in verschiedenen Versionen erhältlich sein. Eine aufwändig gestaltete Box kommt u.a. mit einer DVD, einem Buch sowie einer Live-CD daher. Eine Streaming-Version sei jedoch vorerst nicht vorgesehen, verriet Schiller.



Schiller Tour 2016

Live wird Schiller seine musikalischen Zukunftsvisionen im Herbst 2016 vorstellen. Die Arena-Tour führt den erfolgreichen Künstler im September und Oktober durch 14 deutsche Städte. Zudem steht ein Auftritt in Zürich auf dem Tourplan.

Schiller verspricht für seine "Future"-Tour 2016 ein "Klang- und Lichtbad" in Surround-Sound. Als Veranstalter zeichnet Semmel Concerts verantwortlich.

Schiller Tour 2016:
>> Tickets via Eventim
27.09. Dresden, Messe Dresden
28.09. Rostock, Stadthalle Rostock
29.09. Hamburg, Barclaycard Arena
30.09. Hannover , Swiss Life Hall
01.10. Köln, Lanxess Arena
02.10. Bielefeld, Seidenstickerhalle
03.10. Erfurt, Messe
05.10. Oberhausen, König-Pilsener-Arena
06.10. Frankfurt am Main, Festhalle
07.10. Mannheim, SAP Arena
08.10. Stuttgart, Porsche Arena
09.10. Freiburg, Rothaus Arena
10.10. CH – Zürich, Hallenstadion
12.10. München, Olympiahalle
13.10. Leipzig, Arena Leipzig
14.10. Berlin, Mercedes-Benz Arena

Hintergrund: Schiller

Der Durchbruch gelang Schiller 1999 mit dem Club-Hit "Das Glockenspiel". Zuletzt veröffentlichte er 2014 das Live-Album "Symphonia" – ein Live-Mitschnitt des Konzerts beim "Classic Open Air" in Berlin. Schiller-Klassiker wie "Das Glockenspiel" oder "Sehnsucht" wurden dabei mit dem 60-köpfigen Symphonieorchester in neuen Arrangements präsentiert. Dafür gabs Rang vier in den deutschen Charts.

Das letzte Studioalbum von Schiller, "Opus", erreichte 2013 Platz eins in Deutschland und wurde mit Gold veredelt. Der Longplayer war über das neue Deutsche-Grammophon-Label Panorama erschienen.

Davor hatte Schiller 2012 das Doppel-Album "Sonne" über Universal Music veröffentlicht, das ebenfalls auf der Pole Position der deutschen Charts landete.



Auf dem Foto (v.l.): Lisa Brudereck (Marketing Assistant Universal Music PIL), Franziska Hohmann (Senior Manager TV Promotion Universal Music PIL), Thomas Thyssen (Senior Manager Press Promotion Universal Music PIL)‎, Nanja Maung-Yin (Junior Product Manager, Deutsche Grammophon), Christopher von Deylen (Schiller), Heike Goldbach (Radio Promotion) und Peer Jalowietzki (Sleeping Room, Management Schiller).

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