16.01.2012  Recorded Music  International

Schibsted kauft Streaming-Dienst Aspiro

 

Oslo – Der skandinavische Medienkonzern Schibsted will den Streaming-Dienst Aspiro für 340 Millionen Schwedische Kronen (etwa 38,4 Millionen Euro) kaufen. Schibsted besitzt bereits 18,3 Prozent des Unternehmens. Ein Drittel der Aspiro-Aktionäre hat einem Verkauf laut Medienberichten bereits zugestimmt.

Aktuell betreibt Aspiro gemeinsam mit dem norwegischen Entertainment-Händler Platekompaniet den Streaming-Dienst WiMP in Dänemark und Norwegen. Auch in Portugal und bald in Benelux betreibt Aspiro seinen Musikdienst auf White-Label-Basis, tritt also selbst nicht als Hersteller in Erscheinung. Außerdem trägt der Service in diesen Ländern einen anderen Namen. Auch in Irland und Deutschland soll der Service demnächst lanciert werden. Im September verzeichnete WiMP laut Berichten 350.000 zahlende Kunden. Der Streaming-Dienst kostet monatlich 99 Kronen, also etwa elf Euro.

Aspiro habe User dazu gebracht, für digitale Inhalte zu zahlen, so Trond Berger, CFO von Schibsted. Das passe gut, da Schibsted gerade daran arbeite, seine digitalen Medieninhalte zu monetarisieren. Schibsted könne mit seiner Erfahrung im Gegenzug Aspiros Entwicklung beschleunigen.

0 Leser fanden diesen Beitrag lesenswert

0 Leser fanden diesen Beitrag weniger lesenswert

Vielen Dank für Ihre Meinung.

Sie haben schon an der Berwertung teilgenommen.

Sie haben ihre Meinung geändert.


 
 
 

Weitere News