14.03.2016  Live Entertainment  Messen/Events

SXSW 2016: Obama über Einfluss des Internets auf Politik und Demokratie

 

Austin, Texas – Der US-Präsident Barack Obama unterstrich in seiner Rede auf der Medienkonferenz SXSW 2016 die Bedeutung der Digital-Branche für die Demokratie. Er betonte die zunehmende Verzahnung von Internet-Industrie und Politik.

Die digitale Welt solle eine immer größere Rolle in der Politik spielen, so Obama bei seiner Rede auf der Konferenz South by Southwest (SXSW): "Auf welchem Gebiet auch immer man arbeitet: Es gibt heute Wege des Engagements und der Teilnahme, sich diese Demokratie zurückzuerobern."

Allein Obamas Besuch bei der SXSW zeigt, wie bedeutend die Errungenschaften der digitalen Welt mittlerweile für die Politik sind. Zu Gespräch kam auch der aktuelle Streit zwischen Apple und dem FBI, das zum Auslesen von iPhones eine Entschlüsselung verlangt. Stellung bezog Obama zwar nicht, plädierte aber für ein ausgewogenes Vorgehen. Für ihn sei die Lösung "eine Verschlüsselung so stark wie möglich, eine Entschlüsselung so sicher wie möglich, mit Zugriffsberechtigung für so wenige wie möglich zu so spezifischen Themen wie möglich."

Auch die First Lady Michelle Obama wird bei der SXSW eine Rede halten: Am 16. März wird sie über die "Let Girls Learn"-Initiative sprechen, die sich für die 62 Millionen Mädchen weltweit einsetzt, die keinen Zugang zu Schulbildung haben.

Die Medien-Konferenz SXSW vereint noch bis zum 20. März die Digital-, Film- und Musik-Branche im texanischen Austin und findet bereits zum 30. Mal statt. Die Messe, die 1987 als Musikfestival mit 700 Besuchern begann, lockte im vergangenen Jahr 80.000 Gäste an.

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