03.03.2016  Live Entertainment  International

SFX Entertainment verkauft Beatport und cancelt "TomorrowWorld 2016"

 

New York – Beim insolventen Dance-Veranstalter SFX Entertainment beginnt der Ausverkauf: Wie "Billboard" berichtet, verhandelt der Konzern mit potenziellen Interessenten über einen Verkauf seines Streaming-/Download-Portals Beatport. SFX hatte den Dienst 2013 für 50 Millionen US-Dollar übernommen, um einen direkten Draht zu Künstlern und Fans herzustellen.

SFX befindet sich aktuell in Gesprächen mit 24 interessierten Parteien, von denen 18 eine Verschwiegenheitsklausel unterzeichnet haben. Gebote können bis zum 28. April abgegeben werden, das Gericht wird den Verkauf am 5. Mai bestätigen. Beatport hatte 2015 im Zuge der Implementierung eines Streaming-Angebots 5,5 Millionen US-Dollar Verlust gemacht.

Des Weiteren steht auch Fame House zum Verkauf. SFX hatte die Marketing-Firma 2013 für eine unbekannte Summe übernommen, seitdem betreut diese u.a. Made Event, ID& T und Beatport als Haupt-Digital-Agentur.

"TomorroWworld" fällt aus – jedoch "kein Abschied"

Die SFX-Insolvenz wirkt sich zudem wohl bereits auf den Festival-Markt aus: Wie die Veranstalter mitteilten, wird das EDM-Festival "TomorrowWorld" 2016 ausfallen. Als Grund wird das "gegenwärtige Umfeld" genannt, in dem man den Fans nicht die gewünschte Festival-Erfahrung bieten könne.

Das Statement auf tomorrowworld.com schließt mit den Worten "dies ist kein Abschied" – nach 2016 könnte es also wieder ein "TomorrowWorld" geben.

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