01.02.2016  Live Entertainment  International

SFX Entertainment ist insolvent

 

New York - Der US-Veranstalter SFX Entertainment hat einen Insolvenzantrag im US-Bundesstaat Delaware gestellt. Dies soll jedoch weder das internationale Geschäft noch die Durchführung der gebuchten Festivals und anderen Events beeinträchtigen.

Wie SFX auf seiner Website bekanntgibt, haben die Anteilseigner zugestimmt, mittels eines Restructuring Support Agreement 300 Millionen Dollar Schulden zu streichen und SFX so wieder handlungsfähig zu machen. 115 Millionen Dollar soll SFX zudem an Finanzierung erhalten.

Robert F.X. Sillerman erklärt in der Mitteilung, dass er der Unternehmen als Chairman erhalten bleibe, die Suche nach einem neuen CEO jedoch sofort angestoßen wird. Die Lösung, die SFX mit den Anteilseignern erarbeitet hat, interpretiert Sillerman als "Ausdruck des Vertrauens unserer Geldgeber, das [...] das Potenzial unseres Geschäfts bezeugt [...]."

Zu SFX Entertainment gehören u.a. Beatport, Festivals wie die "Tomorrowland"-Reihe sowie der deutsche Veranstalter I-Motion. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen stark an Börsenwert verloren – von nahezu einer Milliarde Dollar noch 2013 auf unter zehn Millionen Dollar diesen Januar. Durch den jetzt gewählten Schritt könnte SFX jedoch von der Börse genommen und als Privatunternehmen weitergeführt werden.

Zuletzt hieß es noch Mitte Januar, dass SFX eine neue Geldquelle erschlossen habe.

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