06.07.2012
International
New York - Weil Rihannas Buchhalter von Berdon LLP mit ihren Finanzen nachlässig gewesen sind, haben Rihanna und ihr Tourmanagement Tourihanna jetzt Klage eingereicht. Die Verluste sollen sich auf mehrere Dutzend Millionen US-Dollar belaufen.
Die Anklage von Rihanna richtete sich speziell gegen die Steuerberater Michael Mitnick und Peter Gounis, die mittlerweile nicht mehr für Berdon LLP tätig sind. Diese sollen in der Zeit zwischen 2005 und 2010 Millionen von US-Dollar unterschlagen, die Einforderung von Zahlungen versäumt und finanzielle Details geheimgehalten haben.
Die schlimmsten Verluste soll Tourihanna trotz hoher Gewinnzahlen 2009 während der "Last Girl On Earth"-Tour erlitten haben. Im Vergleich sei Rihannas "Loud"-Tour 2010 um ein vielfaches ertragreicher gewesen, da Rihanna zu diesem Zeitpunkt bereits andere Steuerberater angeheuert habe.
Das Gericht ist am Donnerstag zu dem Schluss gekommen, dass Rihanna lediglich sechs Prozente der Tourprofite erhalten hat, während Berdon LLP eine Provision von 23 Prozent erhielt. Berdon soll keine zuverlässigen Aufzeichnungen über Tourausgaben oder Steuererklärungen haben, wie das Bundesgericht in Manhattan feststellte. Rihannas Anwälte werfen Berdon LLP Fahrlässigkeit, Vertragsbruch, Veruntreuung und ungerechtfertigte Bereicherung vor.
Bisher hat sich noch keine der beiden Seiten öffentlich zu dem Vorfall geäußert.