12.08.2010  Live Entertainment  Wirtschaft

Reeperbahn Campus lanciert Songwriter Camp

 

Hamburg - Im Rahmen des diesjährigen Reeperbahn Campus steigt zum ersten Mal das Reeperbahn Festival Songwriter Camp. Dabei treffen sich vom 23. bis 25. September 18 "hochkarätige Erfolgsautoren" aus Deutschland, Schweden, England, Japan und Australien, um in kreativer Studioarbeit komplett neue Songs für aktuelle Künstler, Bands und Projekte zu komponieren und texten. Die Liedermacher, die unter anderem bereits Hits für Celine Dion, Drake, Alcazar, Christina Stürmer, Annett Louisan und Kim Wilde verfasst haben, bekommen dafür konkrete Vorgaben von internationalen Plattenfirmen in die Hand gedrückt.

Nach dem Songwriter Camp, das von AMV Talpa und den Peer Musikverlagen organisiert und parallel zum "Reeperbahn Festival" abgehalten wird, stellt eine All-Star-Combo der Autoren die besten Songs live vor: am 25. September um 18 Uhr im Silber unweit der Reeperbahn. Das erste Reeperbahn Festival Songwriter Camp stellt laut Inferno Events, dem Veranstalter des Reeperbahn Campus, ein besonderes Beispiel dafür dar, wie auf der Hamburger Branchenplattform für die Musik-­, Live­‐ und Kreativwirtschaft die Interessen von Künstlern, Autoren, Musikindustrie und Musik-Fans zusammen finden.

Darüber hinaus wächst das Konferenzprogramm des Reeperbahn Campus. Insgesamt sollen rund 30 Diskussions- und Vortragsveranstaltungen stattfinden. Frisch bestätigt ist zum Beispiel das Panel "Alles nur eine Frage des Clusters?!", in dem es um das vielseitige Bemühen, Kreativwirtschaft zu fördern, und die Frage geht, ob diese Maßnahmen wirklich hilfreich sind. Es diskutieren unter anderem Peter Smidt (EuroSonic Noorderslag), Phil Patterson (UK Trade & Invest), Egbert Rühl (Hamburg Kreativgesellschaft) und Aline Renet (Prodiss -­ Union du spectacle musical et de variété).

Das Diskussionsforum "Medienpolitik 2.0 ­– Zwischen Sendeauftrag und Regulierung" lässt die Standpunkte von deutschen Vertretern öffentlich­‐rechtlicher und privater Medien aufeinander treffen. Über die Aufgaben des traditionellen Rundfunks sowie den Reiz von Internet und Mobile Content tauschen Jörg Seisselberg (Norddeutscher Rundfunk), Reinhard Bärentz (European Broadcast Union, EuroSonic Noorderslag, MDR), Daniela Beaujean (Verband Privater Rundfunk und Telemedien), Rainer Henze (Laut FM) und Jochen Rausch (WDR) ihre Meinungen aus.

Das Panel "Musikwirtschaft 2010 – Live und Leistungsschutzrecht" beschäftigt sich mit der Frage, wie Veranstalter an der medialen Auswertung ihrer Konzerte partizipieren können. In Deutschland machen nur wenige davon Gebrauch, in Frankreich fehlt dafür bislang eine gesetzliche Grundlage. Fortgesetzt wird die Runde auf dem MaMA (international professional music event) in Paris im Oktober. Zu den Teilnehmern in Hamburg gehören unter anderem Aline Renet (Prodiss – Union du spectacle musical et de variété), Ernst-Ludwig Hartz (E.-L. Hartz Promotion), Johannes Ulbricht (Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft) und Burkhard Sehm (GVL). Der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft und MaMA präsentieren das Event.

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