01.03.2012  Live Entertainment  Szene

Rammstein: Klage gegen die Stadt Dortmund abgewiesen

 

Dortmund - Am gestrigen 29. Februar ging es in Sachen Rammstein-Klage gegen die Stadt Dortmund vor das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Die Band scheiterte allerdings mit ihrem Rechtsstreit. Das Gericht entschied: Die Ordnungsbehörden haben "richtig" und "rechtsmäßig" gehandelt, so die "Ruhrnachrichten".

Hintergrund der Klage war das Liedverbot des Rammstein-Titels "Ich tu dir weh", das das Dortmunder Ordnungsamt im Vorfeld eines Doppelkonzertes in der Westfalenhalle Dortmund im Februar 2010, verhängte. Den umstrittenen Song hatte 2009 die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM) wegen seines von vielen als Gewalt verherrlichend empfundenen Textes auf den Index gesetzt. Und auch das Rammstein-Album "Liebe ist für alle da" (Rammstein/Universal Music) durfte aus dem gleichen Grund kurzzeitig nicht mehr an Kinder und Jugendliche verkauft werden.

Mit der aktuellen Klage wollten Rammstein das Liedverbot in der Westfalenhalle Dortmund nachträglich als rechtswidrig einstufen lassen. Laut den "Ruhrnachrichten" forderten Rammstein in der Klageschrift "Rehabilitation" und werteten das Verbot als massiven Eingriff in ihre künstlerische Freiheit.

Rammstein-Anwalt Sebastian Ott erklärte: "Für die Band war es die schärfste Klinge, das Lied nicht spielen zu dürfen.“ Rammsteins "Ich tu dir weh" war nämlich schon wenige Monate nach den Konzerten nach einem Eilentscheid des Verwaltungsgerichts Köln wieder freigegeben worden.

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