23.03.2016  Recorded Music  Szene

Phife Dawg von A Tribe Called Quest gestorben

 

New York - Der Rapper Malik Taylor alias Phife Dawg ist tot. Der Musiker, der Mitte der 80er Jahre die einflussreiche Hip-Hop-Gruppe A Tribe Called Quest mitgründete, ist im Alter von 45 Jahren gestorben.



Details zur Todesursache wurden noch nicht bekannt. Taylor soll jedoch jedoch seit 1990 an Diabetes gelitten haben.

A Tribe Called Quest gehörte zur sogenannten Native Tongue Posse, zu denen u.a. die Jungle Brothers und De La Soul zählen. Merkmale dieser Hip-Hop-Bewegung sind positive Texte und oftmals die Verwendung von Jazz-Samples. Zu den größten Erfolgen von A Tribe Called Quest gehören u.a. die Songs "Can I Kick It", "Scenario", "Bonita Applebum" und "I Left My Wallet In El Segundo".

Phife Dawg, Q-Tip und DJ Ali Shaheed Muhammad (sowie zeitweise Jarobi White) Waren zwischen 1985 und 1998 sowie zwischen 2006 und 2013 aktiv. Insgesamt veröffentlichte die Gruppe fünf Studioalben –"People's Instinctive Travels and the Paths of Rhythm" (1990), "The Low End Theory" (1991), "Midnight Marauders" (1993), "Beats, Rhymes And Life" (1996) und "The Love Movement" (1998) – und diverse Compilations. Die letzten drei Alben landeten in den USA jeweils in den Top 10, "Beats, Rhymes And Life" kletterte gar bis an die Spitze der Album-Charts. Hierzulande chartete lediglich "The Love Movement" – 1998 auf Rang 36 der Album-Charts.

2013 waren A Tribe Called Quest einer der Headliner beim ausverkauften "spash"-Festival.

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