27.09.2011  Live Entertainment  Szene

Olaf Scholz lud zum Meinungsaustausch über den Stand der Musikwirtschaft

 

Hamburg - Das „Reeperbahn Festival“ wird immer mehr auch als Gelegenheit für Side-Events genützt. Dieses Jahr luden Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Kultursenatorin Barbara Kisseler zum Gespräch über den Stand der Musikwirtschaft weltweit und den Standort Hamburg.

Bei dem nicht-öffentlichen Meinungsaustausch am 21. September kamen Vertreter aus den Teilmärkten Live Entertainment, Recorded Music und Publishing zusammen, um sich zu Themen aus der Hamburger, der nationalen und der internationalen Musikwirtschaft auszutauschen. So waren u.a. Bernd Dopp (Chairman und CEO Warner Music Central & Eastern Europe), Jens Michow (Präsident des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft, bdv) und Marcus Hedke-Wontka (Executive Vice President EMI Music Publishing Germany) ebenso vor Ort wie Stuart Johnston (Canadian Independent Music Association) oder Laurent Marceau (Eurosonic/EBU Radio +).

Thematisiert wurden Fragestellungen in der internationalen und nationalen Musikwirtschaft. Darüber hinaus wiesen Hamburger Branchenvertreter auf lokale und weiterführende Problematiken hin, u.a. was die Optimierung von Rahmenbedingungen, aber auch was Pläne zur Stärkung des Musikstandorts Hamburg betrifft.

Mit dem Treffen betont Hamburg darüber hinaus zugleich seine Bedeutung als wichtiger deutscher Musikstandort – und diese Wahrnehmung knüpft sich inzwischen verstärkt an das „Reeperbahn Festival“. So unterstrich Olaf Scholz, dass die Veranstaltung dazu beitrage, „Hamburg als führenden Musikwirtschaftsstandort in Deutschland klar zu bestätigen“: „Umso mehr hat es mich deswegen gefreut, dass viele wichtige Branchenvertreter der Einladung des Senats zu einem Meinungsaustausch gefolgt sind. Wir haben viele wichtige Fragen erörtert. Wir werden den Dialog auch in Zukunft fortsetzen.“

Als ein Vertreter der Musikwirtschaft begrüßte Bernd Dopp die Initiative des Hamburger Senats ausdrücklich. Er erhoffe sich davon „weiteren konstruktiven Gedankenaustausch und Ergebnisse".

Auf dem Foto: (1.R.v.l.) Gabriele Dobusch und Andy Grote (Mitglieder der Hamburger Bürgerschaft), Lars Ingwersen (Peer Musikverlag), Jens Michow (bdv), Jan Hendrik Becker (NDR), Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Kultursenatorin Barbara Kisseler, Bernd Dopp (Warner Music), Frank Dostal (Ja/Nein Musikverlag). (2.R.v.l.) Johannes Rösig (Kulturbehörde Hamburg), Daniel Winkel (Bureau de la Export de la Musique Francaise), Peter Smidt (Eurosonic Noorderslag), Gunnar Kloppenburg Madsen (ROSA), Christian Gerlach (Neuland Concerts), Benedikt Lökes (Warner Music), Markus Hedke-Wontka (EMI Music Publishing). (3.R.v.l.) Christoph Steinhilber (Kulturbehörde Hamburg), Alexander Schulz (Reeperbahn Festival), Leif Nüske (IHM), Laurent Marceau (EBU), Karsten Jahnke, Uriz von Oertzen (IHM), Reinhard Bärenz (MDR), Frank Otto (ferryhouse productions), Christoph Lieben-Seuter (HamburgMusik) und Detlef Schwarte (Inferno Events).

0 Leser fanden diesen Beitrag lesenswert

1 Leser fand diesen Beitrag weniger lesenswert

Vielen Dank für Ihre Meinung.

Sie haben schon an der Berwertung teilgenommen.

Sie haben ihre Meinung geändert.


 
 
 

Weitere News