02.09.2010  Recorded Music  Wirtschaft

Universal Music will Marktführerschaft weiter ausbauen

 

Berlin – Universal Music Deutschland konnte im laufenden Jahr seine Marktführerschaft souverän verteidigen – mit beeindruckenden Chartanteilen: bei Singles mit 53,7 Prozent und bei Alben mit 42,5 Prozent. Das gab am heutigen Donnerstag, 2. September, Frank Briegmann, President Universal Music Deutschland, Österreich, Schweiz und Deutsche Grammophon, auf der Jahrestagung des Unternehmens in Berlin bekannt. Das Motto lautet “12 Points – Punktlandung für Universal”.

Die Zahl zwölf bezog sich nicht nur auf die Maximalpunktzahl des Eurovision Song Contest, bei dem Universal-Star Lena siegte, sondern auch auf den Anspruch des Unternehmens, im Herbst und beim Weihnachtsgeschäft die höchsten Wertungen des Marktes zu erreichen. Briegmann: “Das heißt, unseren Erfolg fortführen und unsere Marktposition noch weiter ausbauen.” Eröffnet wurde die Tagung mit einem Live-Überraschungsauftritt des neuen deutschen Bestsellers Unheilig.

Als Beispiele für die Stärke von Universal nannte Briegmann Acts wie Unheilig, Lena, Silly, Stanfour, Aura Dione, Jamie Cullum, Justin Bieber und Velile, die 2010 ihren Durchbruch feiern konnten. Der Universal-Deutschland-Chef hob die außergewöhnliche Performance von ESC-Gewinnerin Lena hervor. Hier sei es gelungen, mit der ARD in Fernsehen und Hörfunk, Pro7, Stefan Raab und Brainpool eine Allianz zu schmieden, die diesen großen Erfolg erst möglich machte.

Wie bereits berichtet, haben Unheilig mit 600.000 verkauften Einheiten des Albums „Große Freiheit Live“ Grönemeyers Rekord von 14 Wochen an der Spitze der offiziellen Charts überholt. Die Band des "Grafen" ist nach einer Unterbrechung von nur einer Woche erneut die Nummer eins mit dem Album "Große Freiheit Live“. Aber auch die Erfolge aus dem vergangenen Jahr mit Adoro, Lady Gaga, Amy MacDonald, Ich+Ich, Black Eyed Peas, Stanfour und Culcha Candela konnte Universal fortsetzen.

Und dann sei ja da noch Take That: Ein neues Album soll im November erscheinen. Briegmann: “Take That, das ist die wichtigste Reunion des Jahres, vielleicht sogar des Jahrzehnts. In jedem Fall wird es die wichtigste Veröffentlichung vor Weihnachten werden.

Insgesamt konnte Universal Music Deutschland 102-mal Gold für 71 Alben, 27 Singles und vie DVD-Videos verteilen und 58-mal Platin mit 39 Alben, 17 Singles und zwei DVD-Videos. Unter dem Beifall der über 300 Gäste sagte Briegmann: "Bei den Singles sowohl domestic als auch international und bei den Compilations hält Universal 2010 einen Chartmarktanteil von über 50 Prozent.“

Sehr zufrieden zeigte sich Frank Briegmann darüber, dass man Neuverträge und Vertragsverlängerungen in den letzten Monaten vorgenommen hat. Beispielsweise mit Silly, Livingston, Gitte Haenning, Volbeat, Unheilig, Max Raabe, Julia Neigel, Bosse, Lena, Nina Hagen, Al Bano, Aloe Blacc und Underworld.

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