01.09.2010
International
Tokio - Neuen Zahlen der Recording Industry Association of Japan (RIAJ) zufolge verzeichnet Japan im ersten Halbjahr 2010 fünf Prozent weniger Musik-Downloads als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Zwar sind Internet-Downloads beliebter, mobile Downloads haben jedoch abgenommen.
Insgesamt wurden 222,4 Millionen digitale Tonträger abgesetzt. Der daraus resultierende Umsatz liegt mit 43,4 Milliarden Yen (rund 403 Millionen Euro) bei drei Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2009.
Mit 23,2 Millionen Internet-Downloads wuchs dieser Bereich um zwei Prozent und verursachte mit fünf Milliarden Yen (46,4 Millionen Euro) drei Prozent mehr Umsatz. Dafür fiel jedoch die Zahl der mobilen Downloads um sechs Prozent auf 199,1 Millionen Einheiten. Die eingenommenen 37,8 Milliarden Yen (350 Millionen Euro) bedeuten drei Prozent weniger Umsatz als noch im Vorjahr.
Zudem werden immer weniger Klingeltöne nachgefragt. Im ersten Halbjahr 2010 wurden damit 17 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2009 eingenommen. Ringback-Töne verzeichnen hingegen ein Umsatz-Plus von vier Prozent. Die Einnahmen aus Full-Track-Downloads von mobilen Endgeräten hat um ein Prozent zugenommen.