22.07.2010
Digital+Mobil
Mountain View - Seit Monaten brodelt die Gerüchteküche. Google ist es mit seinem eigenen Musik-Service allem Anschein nach ernst: So hat der Internet-Konzern mit Elizabeth Moody nun eine Spezialistin in Sachen Musik-Lizenzierung engagiert. Die Rechtsanwältin soll laut "Billboard" die Verhandlungen mit den Labels führen.
Elizabeth Moody, die ab August für Google tätig sein wird, arbeitete zuvor für Davis Shapiro Lewit & Hayes. Das US-Unternehmen vertrat in der Vergangenheit eine Reihe digitaler Musik-Dienste, darunter auch MySpace Music, bei den Label-Gesprächen.
Wie genau der neue Google-Musik-Dienst aussehen wird, ist nach wie vor unklar. Unter anderem wird spekuliert, dass Google das Speichern und Abspielen von Musik-Dateien über eine so genannte Cloud-Anwendung anbieten will. Damit könnte das Angebot, das auf einem Abo-Modell basieren soll, auf verschiedenen Geräten von unterschiedlichen Mobile-Herstellern genutzt werden. Der digitale Marktführer Apple, der in erster Linie auf ein proprietäres System setzt, würde dadurch starke Konkurrenz erhalten.