12.01.2012  Recorded Music  Digital+Mobil

Musik-Streaming im Auto schon 2012? | mit Video

 

Las Vegas – Musik-Streaming muss ins Auto, um sich auszuzahlen und endgültig zu etablieren – darin sind sich die meisten Betreiber solcher Dienste einig. In den USA müssen Autofahrer schon Anfang 2012 auch unterwegs nicht mehr auf Streams, Clouds und sonstige Digital-Trends verzichten.

Auf der Technikmesse CES gaben mehrere Automobilhersteller und Musik-Unternehmen Kooperationen bekannt. Der US-Streaming-Dienst MOG etwa wird einer von BMWs ersten App-Partnern in den USA. Die MOG-App übeträgt den Account eines Users vom Smartphone auf die Benutzeroberfläche von BMW. Umgekehrt soll es laut Drew Denbo, Senior-VP bei MOG, auch möglich sein, Songs im Auto herunterzuladen und mit dem Smartphone zu synchronisieren. Die Sychronisierung per Cloud spielt also auch im Auto eine zentrale Rolle für Streaming-Dienste.

Daimler gab indes eine Kooperation mit Google und Facebook bekannt. Das Mercedes-Benz-System mbrace bietet dem Fahrer künftig Zugang zu Google Maps API for Business, "für die Nutzung von cloud- und kartenbasierten Diensten", berichtet "W&V". Durch die Sychronisierung von Facebook und Navigations-System können User die Reiserouten und aktuellen Aufenthaltsorte ihrer Freunde nachvollziehen. Bei der automobilen Facebook-Version soll es allerdings nicht möglich sein, während der Fahrt Texte zu verfassen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Ford verlautbarte zudem, seine neuen Modelle mit einer Sprachsteuerungs-Software ähnlich Apples Siri ausstatten zu wollen. Apps sollen Handy und Navi synchronisieren und so etwa die Reiseplanung erleichtern. Audi arbeitet laut "W&V" an einem Multi Media Interface (MMI), dass mit Gesten gesteuert wird und Inhalte auf die Windschutzscheibe projiziert. Wie das aussehen kann, zeigt ein Video von "Auto Motor und Sport".

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