30.03.2016  Recorded Music  Wirtschaft

Midweek-Charts 13/2016: Ronny und Amon Amarth kämpfen um die Spitze

 

Baden-Baden – Frischer Wind in den Charts: In dieser Woche werden die Top 10 des deutschen Album-Rankings voraussichtlich fast komplett runderneuert. Den Spitzenplatz besetzt dabei aktuell der 2011 verstorbene Schlagersänger Ronny mit "Das Beste" (Telamo/Warner Music). Es wäre 52 Jahre nach der Veröffentlichung seines Debütalbums Ronnys erste Nummer-eins-Platzierung.

Doch auch Amon Amarth schielen mit "Jomsviking" (Columbia/Sony Music) auf die Pole Position. Die schwedische Death-Metal-Band würde nach Rang drei mit "Deceiver Of The Gods" (2013) ebenfalls zum ersten Mal ganz oben stehen.

Einen Platz in den Top 10 ergattern zudem wahrscheinlich Joe Bonamassa mit "Blues Of Desparation" (Mascot/Rough Trade), "Du bist wie Champagner – Zum Jubiläum nur das Beste" von Olaf (Ariola/Sony Music), Hämatoms "Wir sind Gott" (Rookies & Kings/Soulfood), Ex-One-Direction-Mitglied Zayn Malik mit seiner ersten Soloplatte "Mind Of Mine" (RCA/Sony Music), "Gauna" von Nate57 (Rattos Locos/Groove Attack) und Birdys "Beautiful Lies" (Warner Music).

Die einzigen Alben, die wohl trotz dieser Neueinsteiger-Flut in der Spitzengruppe verweilen können, sind AnnenMayKantereits "Alles nix Konkretes" (Vertigo/Capitol/Universal Music) – die Führenden der aktuellen Charts – sowie der Soundtrack zu "Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs" (Kiddinx/Warner Music).

In die Top 20 schaffen es außerdem nach momentanem Stand Caliban mit "Gravity" (Century Media/Sony Music), Asking Alexandrias "The Black" (ADA/Sumerian/Warner Music) sowie (als Re-Entry) Heintje mit "Seine größten Erfolge" (Telamo/Warner Music).

Die genauen Platzierungen in den Midweek-Charts stehen weiter unten als PDF-Download allen "musikmarkt"-Abonnenten kostenfrei zur Verfügung.

Weitere potenzielle Neueinsteiger

Etwas weiter hinten landen wohl zudem Metal Church mit "XI" (Nuclear Blast/Warner Music), "Ich bin ein Berliner" von Ufo361 (RecordJet) sowie (ebenfalls als Re-Entry) Nimos "Habeebeee" (385ideal/Groove Attack). Darauf folgen die Live-Alben "Battle Cry" von Judas Priest (Columbia/Sony Music) und "Live In Wien" von den Wise Guys (Polydor/Island/Universal Music) sowie "The Book Of Ogan" von Orden Ogan (AFM/Soulfood).

Eine Platzierung in der hinteren Hälfte der deutschen Album-Charts erzielen wohl Walls Of Jericho mit "No One Can Save You From Yourself" (Napalm/Universal Music), Adesses "Fechtnerstraße" (Goldzweig/Sony Music), "Liebesgrüße aus Dänemark" von Kandis (Ariola/Sony Music) und die Broilers mit dem 2007er-Album "Vanitas" (People Like You/Sony Music).

Das Feld der Neueinsteiger komplettieren auf den hinteren Plätzen vermutlich Patricia Kelly mit "Grace & Kelly" (Musicstarter/Universal Music), Marathonmanns "Mein Leben gehört dir" (People Like You/Sony Music) sowie "Brüllende Fahnen" von Jupiter Jones (Four Music/Sony Music).

Die Single-Charts

Wo das Album-Ranking in dieser Woche Erneuerung bietet, herrscht in der Single-Hitliste (erneut) Stagnation vor. Bis auf Lukas Grahams "7 Years" (Universal) und "Me, Myself & I" von G-Eazy feat. Bebe Rexha (Sony), die die Plätze tauschen, bleiben die Top 10 vermutlich unverändert. Das heißt: Alan Walker liegt mit "Faded" (Sony) voraussichtlich weitere sieben Tage in Führung.

Nach aktuellem Stand schaffen lediglich drei Songs den Neueinstieg – an zwei davon ist Kollegah mit einem Feature-Beitrag beteiligt: "MP5" von Seyed (Warner) und "Euphoria" von Ali As (Zebralution). Zudem könnte Julian Perretta mit "Miracle" (Warner) der Sprung in die Single-Top-100 gelingen.

Die endgültigen Album- und Single-Charts erscheinen am Freitag, 1. April 2016, >> hier auf musikmarkt.de <<.


"musikmarkt"-Abonnenten stehen die Offiziellen Deutschen Midweek-Charts als PDF-Download unter folgendem Link zur Verfügung:

>> Offizielle Deutsche Midweek Charts 13/2016 <<

Die Midweek-Charts werden jeweils von Freitag bis Montag ermittelt und decken laut GfK 90 Prozent aller Musikverkäufe ab. Basis der Hitlisten bilden die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Infos zum "musikmarkt"-Abo gibt es auf >> www.musikmarkt.de/Abo <<.



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