09.03.2016  Recorded Music  Wirtschaft

Midweek-Charts 10/2016: Megaloh hat Platz eins im Visier

 

Baden-Baden – Nach dreiwöchiger Abstinenz wird in dieser Woche voraussichtlich wieder ein Deutschrap-Album die deutschen Charts anführen. Denn nach aktuellem Stand liegt Megaloh mit "Regenmacher" (Nesola/Universal Music) in Front – es wäre nach seinem Top-10-Album "Endlich unendlich" (2013) die erste Nummer-eins-Platzierung des Rappers.

Damit muss Schiller allem Anschein nach die Pole Position schon nach einer Woche wieder räumen, verbleibt aber mit "Future" (Polydor/Island/Universal Music) wohl trotzdem auf dem Treppchen. Im Zuge des Starts ihrer Tour 2016 meldet sich außerdem Sarah Connor mit "Muttersprache" (Polydor/Island/Universal Music) vermutlich in den Top 10 zurück.

Doch auch Sabaton mit dem Live-Album "Heroes On Tour" (Nuclear Blast/Warner Music) und Wolfgang Petrys Best-of "40 Jahre – 40 Hits" (Sony Music) können auf einen einstelligen Charts-Platz hoffen. In die Top 20 schafft es zudem wohl 18Karat mit "FSK18 Brutal" (Supremos/Soulfood).

Weitere Neueinsteiger

Jenseits davon charten vermutlich Nena mit "Live At SO36" (Laugh & Peas Entertainment/Sony Music), der Soundtrack zu "Violetta – En Gira" (Walt Disney/Universal Music), Kendrick Lamars Überraschungsalbum "Untitled Unmastered." (Interscope/Universal Music), Liedfett mit "Laufenlassen" (Ferryhouse Productions/Warner Music), Nada Surfs "You Know Who You Are" (City Slang/Universal Music) und "Raw" von Femme Schmidt (Warner Music).

Die Ursprung Buam mit "Trachtig übernachtig" (MCP/VM Records/MCP), Poliças "United Crushers" (Memphis Industries/Indigo), "Long Way Home" von Låpsley und Jonas Kaufmanns "La forza del destino" (Sony Classical/Sony Music) beschließen nach aktuellem Stand die Riege der Neueinsteiger in den deutschen Album-Top-100.

Die genauen Platzierungen in den Midweek-Charts stehen weiter unten als PDF-Download allen "musikmarkt"-Abonnenten kostenfrei zur Verfügung.

Die Single-Charts

Die Top 10 der deutschen Single-Charts präsentieren sich voraussichtlich auch diesmal wieder fast komplett als Abziehbild der Vorwoche, lediglich "Work" von Rihanna feat. Drake (Universal) und "Love Yourself" von Justin Bieber (Universal) tauschen voraussichtlich – erneut – die Positionen. Alan Walker besetzt mit "Faded" (Sony) wohl ein weiteres Mal den Spitzenplatz.

Neueinsteiger gibt es nach aktuellem Stand erst in der hinteren Hälfte des Rankings zu vermelden. Shakira macht mit "Try Everything" (Universal) den Anfang, dann folgen unter anderem Sarah Connor mit "Kommst du mit ihr" (Universal), "Lass sie tanzen (Square Dance)" von Ali As feat. Namika (Zebralution) und Massive Attack mit "Ritual Spirit" (Universal).

Die endgültigen Album- und Single-Charts erscheinen Freitagnachmittag, 11. März 2016, >> hier auf musikmarkt.de <<.


"musikmarkt"-Abonnenten stehen die Offiziellen Deutschen Midweek-Charts als PDF-Download unter folgendem Link zur Verfügung:

>> Offizielle Deutsche Midweek Charts 10/2016 <<

Die Midweek-Charts werden jeweils von Freitag bis Montag ermittelt und decken laut GfK 90 Prozent aller Musikverkäufe ab. Basis der Hitlisten bilden die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Infos zum "musikmarkt"-Abo gibt es auf >> www.musikmarkt.de/Abo <<.



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